Timo Glock würde in der nahen Zukunft gerne noch mehr Pokale abräumen

DTM 2013

— 27.10.2013

Glock hat Blut geleckt: Optimismus ohne Vollkasko

Der BMW-Star glaubt dank mehr Routine und seinem persönlichen Input den neuen M4 DTM betreffend an konstante Top-10-Platzierungen in der Saison 2014

Es war ein Saisonabschluss mit Knalleffekt: Nach neun Rennen mit eher beschaulichem Erfolg siegte Timo Glock beim DTM-Finale in Hockenheim. Ein Segen für die Serie, aber vielleicht eine Eintagsfliege? Der MTEK-Pilot glaubt an seine zukünftigen Erfolgschancen, ist sich aber nicht sicher, was 2014 für ihn und BMW bringt: "Nächstes Jahr kommen wir mit einem M4 und da ist die Frage natürlich auch wieder: Wie wird das Auto funktionieren? Auf welchen der acht Fahrer passt es wie maßgeschneidert?"

Schließlich gibt es bei den Münchenern keine Vorzugsbehandlung für den Star im quietschgelben Dienstwagen. "Es ist auf keinen Fall so, dass sich alles auf mich konzentriert", erklärt Glock und drückt die Daumen, dass im neuen Arbeitsgerät möglichst viele seiner Ideen verwirklicht sind: "Wir haben ja noch sieben andere Jungs. Ich habe meinen gegeben, deswegen hoffe ich, dass meiner der Richtige war." Einen Nachteil, den M3 einmotten zu müssen, nachdem er sich gerade an ihn gewöhnt hat, wittert der Hesse nicht . Vielmehr sei es eine Gelegenheit, sich einzubringen.

Kurse wie Oschersleben oder Zandvoort hat er sich wieder ins Gedächtnis gerufen und reist 2014 besser vorbereitet an: "Das ist ja auch immer so ein Thema gewesen dieses Jahr, dass ich auf Strecken kam, wo ich zehn, elf Jahre nicht gefahren bin", erinnert sich Glock, der darüber hinaus öfter ein Problem damit hatte, nicht beim Einlenken die Bremse zu betätigen. In einem Formel-1-Wagen ist das möglich: "Mit einem DTM-Auto hast du einfach einen ganz anderen Fahrstil, und das in eineinhalb Stunden herauszukriegen und mit bei der Musik zu sein, war eben schwierig."

Er spielt auf das verkürzte Freie Training an, das seit Saisonbeginn im DTM-Zeitplan vorgesehen ist. Aller Hürden zum Trotz zieht Glock eine positive Bilanz seiner DTM-Premiere auf (fast) unbekanntem Terrain: "Ich glaube, meine Leistung war respektabel. Wenn man in der kurzen Zeit dann doch nur zwei, drei, vier Zehntelsekunden weg ist von den Topjungs, kann das Jahr nicht so schlecht gewesen sein." Geht es nach dem 31-Jährigen, dürfte aus einem kleinen Rückstand gerne ein Vorsprung werden. "Ich hoffe, dass ich nächste Saison gleich auf einem ganz anderen Niveau anfangen und vielleicht konstant in die Top 10 oder Top 5 fahren kann. Aber garantieren kann das wohl keiner der 22 Fahrer."

Fotoquelle: xpbimages.com

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