Bruno Spengler freut sich immer, wenn er Autogrammwünsche erfüllen kann

DTM 2013

— 27.10.2013

Diplomat Spengler: "Herr Stuck kann uns nur positiv helfen"

Die Kritik des DMSB-Präsidenten an seinem Bekannheitsgrad lässt den BMW-Piloten kalt - Trotzdem würde er die Serie gerne mit mehr Medienarbeit voranbringen

An wem liegt es, dass die aktuellen DTM-Fahrer jenseits der Motorsport-Szene keinem größeren Publikum bekannt sind? Während die einen den TV-Partner 'ARD' in der Pflicht sehen, glauben andere an die Hersteller und ihre Bemühungen um die Positionierung der Marke vor den Piloten. An Bruno Spenglers Bereitschaft, prominenter zu werden, soll es nicht liegen: "Alle Fahrer würden sich sicherlich sehr freuen, wenn wir vielleicht mehr Fernsehen machen könnten", sagt er 'Motorsport-Total.com'.

Der Kanadier betont, damit nicht seine persönliche Eitelkeit befriedigen zu wollen. Er will seinen Teil zum Erfolg der Tourenwagen-Klasse beitragen. "Es geht nicht um die Prominenz. Es geht um die Serie", erklärt er. Spengler selbst lässt die Kritik, die Hans-Joachim Stuck kürzlich an seinem Bekanntheitsgrad geübt hatte, kalt: "Ich bin auch so glücklich", meint der 30-Jährige schmunzelnd und spielt den Ball geschickt dem DMSB-Präsident zu: "Herr Stuck kann uns ein bisschen helfen, die Serie noch besser nach außen hin zu präsentieren. Ich finde es toll, dass er da ist."

Lanciert Spengler mit solchen Sätzen eine indirekte Aufforderung in Richtung der Motorsport-Legende, sich statt mit kontraproduktiver Kritik gewinnbringend für die DTM einzusetzen? Er sagt über Stuck: "Er ist ein großer Name, und ich finde toll, dass er als früherer Champion da ist und sein Wort einbringen kann. Das ist natürlich genial. Ich bin sicher, er kann uns nur positiv helfen." Mehr Zuschauer im oft proppenvollen Fahrerlager wären für Spengler, der wie alle anderen Piloten auch unermüdlicher Autogrammschreiber ist, keine Belastung, sondern ein Segen.

Mehr Fans sieht er als Vorteil, nicht als Nachteil: "Für uns Fahrer macht es natürlich noch viel mehr Spaß, wenn viele Leute da sind, wenn die Atmosphäre geil ist." Abschotten, seine Ruhe haben und stoisch zwischen Auto, Ingenieursmeeting und Datenbesprechung pendeln ist für Spengler nicht das, was den Motorsport und die DTM ausmacht: "Auch wenn wir keine fünf Meter im Fahrerlager laufen können", denkt er an Fanmassen im Paddock, "das ist nicht schlimm! Es gehört dazu - und das ist schön."

Spengler gibt zu bedenken, dass es sich um mögliche Fortschritte auf hohem Niveau handelt. Der DTM stellt er ein gutes Zeugnis aus, wenn es um die Gunst der Fans geht: "Wenn man die Atmosphäre in Hockenheim trotz Regen und fehlender Meisterschaftsentscheidung gesehen hat, dann kann man nicht sagen, dass die Serie nicht prominent ist." Der BMW-Pilot weiß, dass sich das nur schwer steigern lässt: "Es sind ganz kleine Details sind, die die Serie vielleicht noch höher bringen. Die sind nicht einfach zu finden. Die DTM gibt es nicht zweimal auf der Welt."

Fotoquelle: ITR

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