Fotofinish: Werden die drei Hersteller 2014 auf gleicher Höhe sein?

DTM 2013

— 14.11.2013

Was bringt der Nikolaus? Sportchefs versprechen Evolution

Im kommenden Winter soll sich viel an den DTM-Boliden tun: Während BMW mit dem M4 auch das Modell wechselt, wird Audi weiter am RS 5 tüfteln

Neues Spiel, neues Glück heißt es in der Saison 2014 für die in der DTM engagierten Hersteller. Im kommenden Winter sind durch Modifikationen der mit vielen Einheitsteilen ausgestatteten Boliden größere Verschiebungen im Kräfteverhältnis der Serie möglich. "Grundsätzlich haben wir eine Basis, aber jetzt ist wieder Entwicklungsspielraum vorhanden", weiß Jens Marquardt. Der BMW-Motorsportchef bringt mit seiner Truppe den neuen M4 DTM an den Start, der den M3 nach zwei Jahren ablösen wird.

Er vergleicht die Situation mit der im vergangenen Winter, der unter anderen Vorzeichen stand: "Wo wir vom vergangenen in dieses Jahr die Homologation fortgeführt haben, werden wir jetzt Sachen evolutionär weiterentwickeln, zusammendampfen und ungewollte Freiräume herauskehren", so Marquardt, der den Münchenern Lust auf das neue Spielzeug in der Garage der vier Teams macht: "Ich denke, der M4 ist ein anderes Auto, als wir es bisher bei allen drei Herstellern gesehen haben." Allen voran geht es um aerodynamische Veränderungen.

Aber hat Marquardt die Rechnung ohne Audi gemacht? "Es gibt ja mehr oder weniger ein komplett neues Auto außer dem Modell", betont auch Dieter Gass mit Blick auf den RS 5 DTM. Der DTM-Rennleiter der Ingolstädter spricht von "Arbeit unter Hochdruck" am Boliden für 2014, der an den offiziellen ITR-Testtagen auf jeden Fall im Einsatz sein soll. "Im Gegensatz zu diesem Jahr, wo wir ein wenig spät dran waren, würde ich momentan auch davon ausgehen, dass wir vier neue Autos haben werden", so Gass gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Ob das Kräfteverhältnis, das 2013 auf keinen Fall gegen BMW und Audi sprach, erhalten bleibt, wagt Marquardt nicht zu prognostizieren: "Wir können ja nicht in die berühmte Glaskugel hineingucken", meint er, zeigt sich aber dennoch optimistisch: "Ich denke, wir haben bewiesen, dass wir ein tolles Team in München haben. Die sind in der Lage, ein richtig konkurrenzfähiges Auto zu entwickeln", findet Marquardt. "Da setzen wir alles dran, damit wir das mit dem M4 hinkriegen. Ich finde, wir haben super Fahrer an Bord."

Fotoquelle: Daimler

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