Mika Häkkinen und Bernd Schneider in China: Sie mögen das Reich der Mitte

DTM 2013

— 22.11.2013

Mercedes inspiziert neue Bahn in China: "Richtiger Ort"

Mit der Serie nach Guangzhou zu gehen trifft den Geschmack von Bernd Schneider und Mika Häkkinen: 4,1 Kilometer mit sechs Kurven "eine Herausforderung"

Mercedes kehrt in der Saison 2014 nach dreijähriger Pause mit der DTM nach China zurück. Vom 26. bis 28. September 2014 tritt die Tourenwagen-Serie beim vorletzten Lauf des Jahres zum dritten Mal in ihrer Geschichte im Reich der Mitte an - bei den zwei Rennen zuvor waren die Autos auf Stadtkursen in Schanghai unterwegs, beide gewann der Brite Gary Paffett. Rekordchampion Bernd Schneider hat einen ersten Blick auf die geplante Rennstrecke in Guangzhou geworfen,

Die zukünftige Bahn liegt in der südchinesischen Provinz Guangdong, früher bekannt als Kanton. Die Strecke wird voraussichtlich 4,1 Kilometer lang sein und weist vorbehaltlich der finalen Abnahme durch die nationalen und internationalen Motorsportverbände vier Rechts- und zwei Linkskurven auf. Schneider meint: "Ich finde es toll, dass die DTM im kommenden Jahr nach China zurückkehren und auf einem neuen Kurs im Süden des Landes fahren wird. Die Strecke sieht beeindruckend aus."

Der Routinier, der im Jahr 2004 noch selbst in Asien unterwegs war, analysiert: "Sie bietet eine Kombination aus schnellen und langsamen Kurven - sie dürfte eine Herausforderung für die Fahrer werden, wenn sie 2014 das erste Rennen dort bestreiten", so Schneider weiter. Er schwärmt für das bevölkerungsreichste Land der Erde. "Aus meiner Erfahrung sind Rennen in China stets etwas Besonderes. Die Fans wissen es zu schätzen, dass Mercedes hier an den Start geht. Ich glaube, Guangzhou ist der richtige Ort."

Häkkinen glaubt an mehr Erfolg in China

Auch Häkkinen freut sich: "Die DTM gehört zu den absoluten Top-Rennserien der Welt und beschreitet mit der geplanten Internationalisierung und dem Auftritt in China im kommenden Jahr genau den richtigen Weg, um noch populärer zu werden", lobt das Mercedes-Aushängeschild und kontert die jüngste Kritik an der DTM: "Es fahren junge, hungrige Talente mit Formel 1-Potential und echte Charaktere, die auf dem besten Weg sind, sich auch international einen Namen zu machen."

Paffett nennt er "ein gutes Beispiel dafür": "Heute zählt er zu den bekanntesten Tourenwagen-Piloten der Welt", glaubt Häkkinnen. "Ich habe in diesem Jahr gemeinsam mit meinem Hongkonger Teamkollegen Matthew Solomon selbst ein GT-Rennen in einem SLS AMG GT3 in China gewonnen und konnte dabei den Enthusiasmus und die Leidenschaft des chinesischen Publikums aus nächster Nähe erleben. Ich bin mir sicher: Die chinesischen Fans werden den Auftritt der DTM in Guangzhou 2014 lieben."

Das würde auch Wolfgang Schattling gefallen: "China ist der größte Automobilmarkt der Welt und für Mercedes als bedeutendster Absatzmarkt für die S-Klasse enorm wichtig", erklärt der DTM-Projektleiter die Relevanz des Themas. "Aus diesem Grund haben wir den Plan von Anfang an unterstützt. Wir möchten mit unserem Engagement in Guangzhou dazu beitragen, dass sich das Rennen in einer der größten südchinesischen Metropolen zu einem festen Bestandteil des DTM-Kalenders und einem jährlichen Highlight für die chinesischen Motorsportfans entwickelt."

Fotoquelle: Daimler

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