Die DTM sucht nach Sparmöglichkeiten für die Saison 2014

DTM 2014

— 06.01.2014

DTM 2014: Wo sind Sparpotenziale?

ITR und die drei Hersteller in der DTM wollen die Kosten im Rahmen halten: Welche Maßnahmen sind für die neue Saison gefragt?

Die DTM befindet sich derzeit in der stillen Vorbereitung auf die im Mai beginnende Saison 2014. Während BMW seinen Fahrerkader für das neue Jahr bereits fixiert hat, gibt es bei Audi und Mercedes noch einige Fragezeichen. Bei den Ingolstädtern wird man wohl kaum große Überraschungen erleben, allerdings könnte es bei Mercedes durchaus Knalleffekte geben. Immer noch unklar ist, ob die Stuttgarter wieder mit sechs C-Klasse-Coupés oder mit acht (wie den Mitbewerbern zugesagt) antreten werden.

Bei Mercedes hakt der Einsatz zweier zusätzlicher Fahrzeuge unter anderem an der Finanzierung. Diese Tatsache macht deutlich, dass die Kosten in der DTM dringend im Zaum gehalten werden müssen. Die Warnsignale hat man allerorten erkannt. Schon Anfang November 2013 gab es erste Gespräche aller Beteiligten über mögliche Sparpotenziale. Dieses Meeting in Ofterschwang brachte kaum konkrete Ergebnisse, allerdings immerhin einige Ansätze.

So gilt es mittlerweile als sicher, dass die DTM 2014 weniger Boxenstopps zeigen wird. Die Anzahl der Pflichtstopps soll auf einen reduziert werden. Immerhin kann man sich so pro Auto einen Reifensatz sparen. Dem Wunsch nach einer erneuten Ausweitung der Wochenenden auf drei Tage (Freitag bis Sonntag) wird man wohl nicht nachkommen. Das Zweitages-Format hat sich nach Ansicht vieler Verantwortlicher bewährt. Auch auf finanzieller Seite habe sich die Verkürzung der Veranstaltungen positiv bemerkbar gemacht.

Wo liegen weitere Potenziale zum Sparen? In Kreisen der Hersteller und des Dachverbandes ITR denkt man womöglich über noch stärkere Testeinschränkungen und noch weniger technische Spielräume nach. Außerdem gibt es offenbar erste Gedankenspiele, wie man die Zahl der Mitarbeiter am Rennplatz reduzieren könnte. Bislang reist ein normales Zwei-Auto-Team der DTM mit jeweils über 20 Mitarbeitern zur Strecke, hinzu kommen zahlreiche Werksangestellte aus den Bereichen Marketing, PR, Presse und Organisation.

Fotoquelle: xpbimages.com

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