Antonio Felix da Costa ist niemand, der sich lange Trübsal bläst

DTM 2014

— 02.01.2014

Optimismus pur: Felix da Costa "bereut nichts"

Die BMW-Hoffnung betrachtet seine Zeit in der Renault-World-Series als Gewinn für seine Karriere und glaubt, in seiner Laufbahn alles richtig gemacht zu haben

Die DTM-Chance des Antonio Felix da Costa bei BMW kam aus heiterem Himmel - und rettete für den talentierten Portugiesen die Saison 2014, die nach seinem vorläufigen Formel-1-Aus bei Toro Rosso beinahe ohne Renneinsätze auf höchstem Niveau geworden wäre. Der 22-Jährige scheint hungrig zu sein auf Tourenwagen-Einsätze und blickt lieber nach vorne als zurück. "Ich hätte nichts besser machen können", sagt Felix da Costa gegenüber 'Autosport' über seine Zeit in der Renault-World-Series (WSbR).

Die gilt neben der GP2 als bestes Sprungbrett für die Königsklasse, wurde für den Mann aus Lissabon aber nicht zum Katapult - obwohl er in den Jahren 2012 und 2013 die Plätze vier und drei in der Gesamtwertung eingefahren hatte. "Es ist enttäuschend, dass ich den Titel nicht gewinnen konnte, was das klare Ziel gewesen ist", blickt Felix da Costa zurück. "Es lag aber nicht daran, dass wir nicht das nötige Tempo gehabt hätten." Auch die Ablenkung durch den Testfahrer-Job bei Red Bull sei nicht ursächlich gewesen.

Der seit vielen Jahren durch den Getränkekonzern geförderte Youngster meint: "Ich habe alles dafür getan, dass die Renault-World-Series die einzige Sache war, auf die ich konzentriert war. Ich habe sichergestellt, dass in meinem Umfeld über nichts anderes gesprochen wird." Felix da Costa betont, nichts zu bereuen und aus seiner Zeit in der WSbR viel Positives zu ziehen - schließlich gewann er in den vergangenen zwei Jahren so viele Rennen wie kein anderer Pilot. "Wenn ich schon verlieren muss, dann bin ich froh, dass es gegen Kerle wie Kevin und Stoffel (die McLaren-Nachwuchsleute Magnussen und Vandoorne, Anm. d. Red.) passiert", zeigt sich Felix da Costa als Sportsmann.

Fotoquelle: BMW

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