Gary Paffett weiß, dass HWA 2013 keine Glanzleistung abgeliefert hat

DTM 2014

— 15.01.2014

Paffett kritisiert sein gesamtes Team

Mercedes-Fahrer Gary Paffett hadert noch immer mit der Saison 2013 und nimmt sich sein HWA-Team sowie sich selbst zur Brust - Volle Konzentration sei erforderlich

2005 war Gary Paffett noch DTM-Meister mit dem Mercedes-HWA-Team, 2012 verpasste er zuletzt nur knapp den Titel. Dann folgte allerdings ein schwächeres Jahr für den Briten: Nur Platz sechs in der Gesamtwertung, ein einziger Sieg auf dem Lausitzring und magere 69 Punkte (im Vorjahr noch 145). Im Nachhinein ärgert er sich über sich selbst und seine gesamte Mannschaft: "Es war eine schwierige Saison, jeder Einzelne in unserem Team muss sich verbessern, wir alle haben Fehler gemacht", so Paffett gegenüber 'Autosport'.

Der Leistungsabfall während des vergangenen Jahres wurmt Paffett noch heute: "Es war etwas überraschend, nachdem wir 2012 eigentlich ein fantastisches Jahr hatten und nur knapp die Meisterschaft verpassten. Es gab 2013 keine Veränderungen im Reglement, aber die erste Saisonhälfte war trotzdem ziemlich schwierig. Und in der zweiten Hälfte waren wir immer noch vier Zehntelsekunden von Audi weg und mussten alles geben, um überhaupt in die Punkte zu fahren."

Für die Zukunft weiß der 32-Jährige zumindest, wo Mercedes ansetzen muss: "Audi hat während der Saison vor allem Upgrades an Unterboden und Luftleitblechen vorgenommen. Dadurch hatten sie deutlich mehr Anpressdruck als wir, daher kam ihre Pace." Trotzdem sei 2013 einfach zu vieles schief gelaufen: "In einem Rennen bin ich in ein paar Zwischenfälle verwickelt worden, die uns viele Punkte gekostet haben (Norisring; Anm. d. Red.). Zudem hat sich das Team ein paar dumme Strategiefehler sowie andere Dinge geleistet, die uns diverse Strafen beschert haben."

"Wir hatten insgesamt einfach ein ziemlich schlechtes Jahr, deshalb müssen wir uns in allen Bereichen verbessern - die Geschwindigkeit des Autos eingeschlossen", mahnt Paffett, der 2014 gern wieder ganz oben angreifen würde. "Wir müssen sicherstellen, dass wir zu 100 Prozent konzentriert an die Sache herangehen und unser Bestes geben, denn davon waren wir 2013 weit entfernt."

Fotoquelle: xpbimages.com

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