Bruno Spengler und Martin Tomczyk standen schon zusammen auf dem Podium

DTM 2014

— 24.01.2014

Paffett: "Spengler wird Tomczyk schlagen"

Gary Paffett spricht über das neue Teamduell bei BMW-Schnitzer und zeigt jeweilige Stärken sowie Schwächen von Bruno Spengler und Martin Tomczyk auf

Beim BMW-Team Schnitzer treffen in der kommenden DTM-Saison zwei große Namen der Tourenwagenserie aufeinander. Während der Meister von 2012, Bruno Spengler, weiterhin für das Team von Charly Lamm fährt, kommt mit Martin Tomczyk ein weiterer Champion (2011) ins Boot. Mercedes-Pilot Gary Paffett, der mittlerweile in seine elfte DTM-Saison für den Stuttgarter Konzern geht, sieht Vorteile beim Kanadier.

"Ich denke, Bruno ist schneller als Martin, ich glaube Bruno wird ihn schlagen", orakelt der Brite gegenüber 'TouringCarTimes'. "Natürlich könnte ich auch falsch mit dieser Prognose liegen. Ich glaube, Bruno kann sich in den Rennen, die er anführt, nach vorn absetzen und sehr gut fahren. Da liegt seine Stärke: Er ist stark im Qualifying und in Führung liegend. Seine einzige Schwäche offenbart er im Mittelfeld, da gerät er manchmal in Zwischenfälle." Paffett hatte die Meisterschaft 2012 erst im letzten Saisonrennen gegen Spengler verloren, weiß somit um dessen Stärken und Schwächen.

"2012 waren wir die meiste Zeit vorne, also hat man das (die Schwäche; Anm. d. Red.) kaum gesehen in jenem Jahr. Aber vergangene Saison zur Mitte hin hat die Performance seines Autos nicht so richtig gepasst. Da geriet er in den einen oder anderen Zwischenfall, das ist also wohl seine Schwachstelle", resümiert Paffett. Tomczyk habe in seinen Augen durchaus Wochenenden mit unglaublicher Form, an denen er unschlagbar sei: "Er ist auch stark, wenn er in Zweikämpfe verwickelt wird. Da kommt er normalerweise gut weg. Er ist ein harter Rennfahrer und behält am Ende oft die Oberhand."

Nach zwei schwachen Jahren (Gesamtachter und -19.) ist Tomczyk allmählich auch in der Pflicht, seine Klasse mal wieder unter Beweis zu stellen: "Martin ist generell in einer guten Position jetzt, bekommt dasselbe Material wie Bruno Spengler - nun muss er auch Ergebnisse liefern", meint Paffett. Ob Tomczyks zurückliegende Leistungen allein an der Performance seines ehemaligen RMG-Teams gelegen haben, wird womöglich Marco Wittmann enthüllen, der 2014 für den BMW-Rennstall an den Start gehen wird.

Fotoquelle: xpbimages.com

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