Der neue BMW M4 DTM basiert auf dem neuen Coupé der Münchener

DTM 2014

— 02.03.2014

M4 vs. M3: Was ist anders beim neuen BMW?

Der neue BMW M4 DTM ähnelt dem Vorgänger nur auf den ersten Blick: Verbesserte Aerodynamik und Reifennutzung im Fokus der Ingenieure

Direkt nach dem Stichtag zur Homologation der DTM-Fahrzeuge für die Saison 2014 hat BMW endlich erste Fotos vom M4 gezeigt. Die neue Münchener Waffe im Kampf gegen die Konkurrenz von Audi und Mercedes kommt mit einigen Neuerungen daher - manche sichtbar, andere nicht. Eine äußerliche Veränderung ist aufgrund des Modellwechsels ohnehin klar. Von vorn betrachtet fallen die Unterschiede jedoch eher gering aus.

Interessant sind die veränderten Aerodynamikbauteile am M4. An der Front setzt man auf eine ganz ähnliche Luftdurchführung wie beim Modell von 2013, aber an den Seiten werden viele neue Wege sichtbar. Beim Blick in Richtung Türen fallen sofort die neuen Außenspiegel auf, deren Aufhängungen am neuen Auto als Flügelprofil gestaltet wurden. Mercedes hatte beim C-Klasse Coupé im Vorjahr eine ähnliche Lösung. Vor den Vorderrädern gibt es nur noch zwei Flaps, zuvor waren es drei gewesen. Der Überhang an der Front ist kleiner.

Die Radhausentlüftung an der Vorderachse scheint unverändert zu sein. Unterhalb der Türen leitet BMW die Luft seitlich nun in eine Art Kanal, der seitlich in halber Höhe nach außen hin abgeschirmt ist. Auf die beim M3 vor den Hinterrädern platzierten zwei Luftleitelemente verzichtet man beim neuen Auto, dafür installierte man hinter den Rädern seitlich jeweils vier zusätzliche Flags. Der Anpressdruck durch diese Elemente wirkt somit neuerdings hinter der Hinterachse. Das Heck wirkt beim M4 sehr kantig.

Die wichtigsten Neuerungen werden von außen niemals zu sehen sein. Nach der Niederlage gegen Audi im Vorjahr dürfte BMW beim Bau des neuen M4 die optimale Reifennutzung in den Vordergrund gerückt haben. Eine veränderte Kinematik soll die Haltbarkeit und Konstanz der Pneus verbessern. Dies ist vor allem in der kommenden DTM-Saison wichtig, weil die Serie womöglich von zwei Pflichtboxenstopps abrücken wird. Wer dann mit nur einem Stopp gut über die Runden kommen kann, ist klar im Vorteil.

Fotoquelle: BMW AG

Weitere DTM Themen

News

Top 10: Die ältesten DTM-Sieger der Geschichte

News

"Eki" und sein Traum von der DTM: Power, Grip, stabile Autos

News

Timo Glock: Ganze DTM-Saison hätte anders laufen können...

News

Timo Glock lobt Mick Schumacher: "Er hat beste Chancen"

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.