Edoardo Mortara soll bei Abt-Audi zu alter Stärke zurückfinden

DTM 2014

— 07.03.2014

Abt: Wunschfahrer Mortara soll aufblühen

Audi-Pilot Edoardo Mortara soll nach seinem Wechsel von Rosberg zu Abt profitieren - Hans-Jürgen Abt: "Auf den hatte ich immer schon ein Auge"

Das Audi-Team Abt geht erneut mit vier Piloten in die neue DTM-Saison. Allerdings gab es im Kader der Kemptener einige Veränderungen. Nach vielen gemeinsamen Jahren verabschiedete sich der zweimalige Champion Timo Scheider in Richtung Phoenix, Jamie Green wechselte im Winter zu Rosberg. Neu hinzu kamen Miguel Molina und Edoardo Mortara - zwei Kandidaten also, die ihr Potenzial in der Vergangenheit oft gezeigt, aber 2013 nicht immer abgerufen haben.

"Timo hat sehr viel mit uns erreicht und wir mit ihm. Er wollte mal eine neue Herausforderung", erklärt Teamchef Hans-Jürgen Abt den Abschied des erfahrenen Wahl-Österreichers im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Audi hat einen großen Mix gemacht, auch mit Edo Mortara und Miguel Molina. Das sind alles Kandidaten, die in den vergangenen Jahren nicht ganz so erfolgreich waren. Jetzt mischt man das neu durch. Ich finde das gut."

"Mit dem Edo haben wir jetzt eine neue Aufgabe. Vielleicht funktioniert das ganz gut", freut sich Abt auf seinen Wunschfahrer. "Den Edo wollte ich gern, das sage ich ganz ehrlich. Auf den hatte ich immer schon ein Auge. Ich mag solch junge Piloten, die wirklich heiß sind. Er hatte 2013 kein so gutes Jahr. Vielleicht ist das die beste Voraussetzung, sich jetzt wieder nach vorn zu arbeiten. Wenn es mal läuft bei ihm, dann muss man mit ihm rechnen. Wir haben recht viele junge Leute bei uns und mit Mattias Ekström einen sehr erfahrenen Fahrer. Das passt ganz gut."

Ekström ist die Leitfigur, Molina der stille "Magic Miguel", Adrien Tambay das hoffnungsvolle Talent und Mortara der heißblütige Vollgasheld mit vielen Emotionen. "Wir sind ganz straight. Das weiß Edo und das mag er so. Wir sind eine korrekte Firma, sind immer geradlinig und ehrlich in unseren Aussagen", sagt Abt. "Er muss sich darauf einstellen, dass es vielleicht nicht mehr ganz so ist wie früher. Das braucht er auch. Wenn er das Feuer nicht hätte, dann wäre er kein guter Rennfahrer. Und mit diesem Feuer können wir ganz gut leben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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