Ingenieure bei der Arbeit: Entsteht hier das nächste DTM-Meisterauto?

DTM 2014

— 20.03.2014

BMW macht den M4 startklar: Nächste Rakete vom Reißbrett?

Bruno Spengler ist aufgrund der Kontinuität beim Modellwechsel zuversichtlich, mit dem neuen Auto an der Spitze mitzumischen, bliebt aber "konservativ"

Ein berühmter Vorgänger macht einem Nachfolger das Leben nicht leichter. Gemessen an den Erfolgen des BMW M3, der zweimal in Serie für den DTM-Herstellertitel sorgte, dürfte der neue M4 also einen schwierigen Start in seine Debütsaison 2014 haben. Obwohl Motor, Getriebe, Bremsen, Stoßdämpfer sowie die zahlreichen in der Serie vorgeschriebenen Einheitskomponenten unverändert bleiben, gibt es rund 1200 neue Teile. Mit denen wollen die Münchener ihr Auto noch schneller machen.

Rudolf Dittrich erklärt gegenüber 'Autosport', an welchen Stellschrauben BMW gedreht hat: "Bei der Entwicklung haben wir uns auf die Aerodynamik und die Aufhängung konzentriert, weil diese Bereiche für die Leistung den größten Unterschied bewirken", so der Chefingenieur. Bruno Spengler glaubt nicht, dass die Modifikationen seinem Dienstwagen ein völlig neues Fahrgefühl verleihen: "Es ist noch immer ein DTM-Auto, also kein Wandel wie Tag und Nacht", zeigt sich der Kanadier beruhigt.

Einen direkten Vergleich zwischen M3 und M4 kann er sich nicht erlauben. Bei allen bisherigen Testfahrten, an denen Spengler teilnahm, gab es zumindest sporadisch Regen. Auf einen komplett trockenen Tag und damit Laborbedingungen muss der Champion von 2012 weiter warten. Dann, so deutet ein nach Fahrpraxis lechzender Spengler an, könnte es zu Vergleichsfahrten mit beiden Modellen kommen. "Danach wissen wir viel mehr über das Auto", hofft der 30-Jährige auch mit Blick auf die ITR-Tests in Budapest und Hockenheim.

Als BMW vor zwei Jahren den Wiedereinstieg in die DTM wagte, gelang es auf Anhieb, um Laufsiege mitzufahren, am Ende der Saison stand sogar das Triple mit Titeln bei Fahrern, Teams und Marken. Wiederholt sich jetzt Geschichte? "Ich denke, was damals mit dem M3 passiert ist, war sensationell", erinnert sich Spengler, mahnt aber zur Vorsicht und bleibt nach eigener Aussage lieber konservativ, ehe das Gesamtpaket optimiert ist: "Es hat gezeigt, wie fantastisch das Team arbeitet und wie motiviert es ist. Trotzdem kann man nicht davon ausgehen, dass es jedes Mal klappt."

Fotoquelle: BMW AG

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