Zum Wohle der Fans: Die DTM hat das Reglement für 2014 etwas angepasst

DTM 2014

— 14.04.2014

Aufrecht: Warum das DTM-Reglement angepasst wurde

ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht erklärt, warum das DTM-Reglement zur Saison 2014 angepasst wurde: Fans sollen die Rennen wieder besser "lesen" können

"Jedes Reglement, egal wie neu oder wie alt, bedarf einer bestimmten Pflege", sagt Hans-Werner Aufrecht. Und deshalb haben die drei DTM-Hersteller Audi, BMW und Mercedes in der Winterpause an den Statuten der Meisterschaft gearbeitet. Insgesamt sieben DIN-A4-Seiten sind es geworden. Weil man im vergangenen Jahr erkannt hat, dass in manchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

Die Rennen seien für die Zuschauer zuletzt "nicht mehr so lesbar" gewesen, sagte ITR-Chef Aufrecht in der Pressekonferenz beim DTM-Medientag in Hockenheim. "Wir hatten zwar einige Änderungen vorgenommen, um mehr Spannung und vor allem mehr Überholvorgänge reinzubringen. Das ist uns gelungen, aber vielleicht ist es uns zu gut gelungen. Deshalb waren die Rennen nicht mehr lesbar."

Das Drag-Reduction-System (DRS), eine zusätzliche Reifenmischung und zwei Pflicht-Boxenstopps hatten dafür gesorgt, dass die Rennen sehr taktisch geprägt waren. Die Reihenfolge im Feld änderte sich ständig, man behielt als Fan - speziell vor Ort an der Strecke - kaum den Überblick. Aufrecht: "Es brauchte gewissermaßen einen Experten für den Experten, damit allen klar war, wie der Rennstand ist."

"Deshalb", so der ITR-Chef weiter, "war für uns alle wichtig, dass wir wieder Rennen fahren, bei denen man erkennt, wer an Rang eins und wer an Rang zwei liegt." Ziel der Regelanpassungen sei, dafür zu sorgen, "dass die Taktik der Ingenieure vielleicht nicht mehr so ganz aufgeht, sondern der Fahrer wieder mehr die Taktik bestimmen und um den Sieg kämpfen kann", erklärt Aufrecht in Hockenheim.

Bei allen Maßnahmen habe man stets die Fans im Blick gehabt: "Es dürfte nun alles für die Zuschauer erkennbar sein. Das war uns wichtig", meint Aufrecht. Große Stücke hält der Serienchef auch auf die neuen Performance-Gewichte: "Wir wollen ein gleichmäßiges Feld haben, das zusammen ist, wo keiner wegläuft, wo keiner hinterherfährt. Und in diesem Feld soll jeder um die Spitze kämpfen können."

Fotoquelle: xpbimages.com

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