Routiniers und Rookies: Martin und Felix da Costa schauen zu Tomczyk und Spengler

DTM 2014

— 02.05.2014

Auf Fahrerlager-Tour mit den "alten Hasen"

Zeigen, wo es lang geht: Bruno Spengler und Martin Tomczyk haben die DTM-Rookies Antonio Felix da Costa und Maxime Martin hinter den Kulissen herumgeführt

Mit dem Auftaktrennen in Hockenheim starten für Antonio Felix da Costa und Maxime Martin ihre Karrieren als DTM-Piloten. Noch ehe sie am Freitag zum ersten Mal in die Cockpits ihrer BMW M4 stiegen, erhielten sie eine exklusive DTM-Einführung der besonderen Art: Die beiden ehemaligen DTM-Champions Bruno Spengler und Martin Tomczyk nahmen die beiden Rookies mit auf eine Tour durch das Fahrerlager.

Der Rundgang begann im Pressekonferenz-Raum, wo Spengler und Tomczyk in die Rolle der Journalisten schlüpften und ihren beiden Kollegen auf dem Podest Fragen stellten. Weiter ging die Tour an jenen Ort, den ein DTM-Fahrer am liebsten besucht - auf das Siegerpodest. Spengler und Tomczyk standen im Verlauf ihrer zusammengerechnet 22 Saisons in dieser Serie bereits über 60 Mal auf dem Treppchen. Felix da Costa und Martin genossen hingegen einen ersten Blick auf das Ziel ihrer DTM-Träume.

"Ein Podium zu sehen, ist für mich zum Glück nichts wirklich Neues. Aber die Vorstellung, das auch irgendwann in der DTM zu schaffen, motiviert mich für die Saison 2014 noch mehr", sagt Felix da Costa. Einen seltenen Einblick erhielten die BMW-Piloten in die Räume der Rennleitung. DTM-Rennleiter Sven Stoppe weihte das Quartett persönlich in die Geheimnisse der zahlreichen Monitore und in die Entscheidungsprozesse während der Rennen ein. "Dieser Blick hinter die Kulissen war sehr spannend. In diesen Raum kommt man auch als Fahrer nur sehr selten hinein", meint Martin.

Der Rundgang endete dort, wo die Fahrer und ihre Autos im Verlauf des Rennwochenendes mehrere Male Station machen, um das Fahrzeuggewicht genau prüfen zu lassen - auf der Waage. Ihr Fazit nach dem Rundgang fiel anschließend positiv aus. "Es ist natürlich klar, dass Antonio und Maxime im Motorsport schon genug Erfahrung haben, um alle Orte zu kennen, die an einer Rennstrecke wichtig sind", sagt Spengler.

"Trotzdem hat es Spaß gemacht, sie in unsere Welt der DTM einzuführen. Ich selbst habe mich dabei auch ein bisschen auf Zeitreise begeben. An einige dieser Orte, vor allem natürlich an das Podium und den Pressekonferenz-Raum, habe ich sehr schöne Erinnerungen", so der Kanadier. Tomczyk ergänzt: "Ich gehe jetzt in meine 14. DTM-Saison, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich 2001 mit 19 Jahren zu den alten Hasen hinzugekommen bin und für mich alles neu war. Seitdem hat sich in der DTM viel verändert. Es ist eine tolle Rennserie, auf die sich Antonio und Maxime wirklich freuen können."

Fotoquelle: BMW

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