Nach langen 196 Tagen kehrt die DTM am Wochenende zurück aus der Winterpause

DTM 2014

— 02.05.2014

Glock kritisiert: Die DTM-Winterpause ist zu lang

196 Tage liegen zwischen Saisonende und Saisonanfang: Nicht nur Timo Glock kritisiert den Rennkalender der DTM und die lange Winterpause

Am 20. Oktober fiel die letzte Zielflagge der DTM-Saison 2013. Seither schwiegen die Motoren. Angelassen wurden sie zwar bereits wieder im Januar 2014 fr die ersten Wintertests der Hersteller, aber erst am 4. Mai 2014 fahren die Autos wieder vor Publikum. Die Differenz zwischen den beiden Renndaten: 196 Tage. Und das ist eine viel zu lange Zeit, wie Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock meint.

"Ich finde, wir sollen viel mehr im Auto sitzen und viel weniger Zeit im Winter verbringen", sagt der Deutsche bei der offiziellen Pressekonferenz vor dem DTM-Saisonauftakt in Hockenheim. Glock schlgt vor: "Wie jede andere Rennserie sollte auch die DTM im Frhjahr am Start sei und ber das Jahr mehr Rennen fahren." Zehn Veranstaltungen, so der BMW-Pilot, seien einfach nicht genug.

"Ich glaube, wir Piloten wrden alle gern mehr Rennen fahren", meint Glock. Er erntet sogleich Zustimmung von seinem Landsmann Christian Vietoris. Auch er gesteht "Entzugserscheinungen", wenn er an die Winterpause denkt: "Die Wochen und Monate nach dem Saisonfinale haben sich doch sehr hingezogen. Wir haben bis Januar keine Testfahrten bestritten. Das ist schon eine sehr lange Zeit."

"Natrlich", so Mercedes-Fahrer Vietoris weiter, "kribbelt es in den Fingern. Deshalb war ich froh, im Januar wieder im Auto zu sitzen. Ich wre aber lieber mehr gefahren." Anders Mattias Ekstrm, der die lange Winterpause genossen hat. "Ich habe bei meinen Kindern viele Windeln gewechselt", sagt er. "Man denkt, ein halbes Jahr ist viel Zeit, aber fr einen Familienvater vergeht die Zeit schneller denn je..."

Fotoquelle: Audi

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