Wer hat Vorfahrt beim Saisonauftakt der DTM in Hockenheim? Erstmal abwarten!

DTM 2014

— 02.05.2014

Wer steht wo? Alles wartet auf das erste Kräftemessen

Wer kommt am besten aus der Winterpause und wer hat Nachholbedarf? Klare Aussagen zum neuen DTM-Kräfteverhältnis gibt es am Vorabend des Auftakts nicht

Audi, BMW oder Mercedes. Eine dieser drei Marken wird sich am Samstag im Qualifying und am Sonntag im Rennen durchsetzen und den Saisonauftakt der DTM in Hockenheim für sich entscheiden. Doch eine Prognose, welcher Hersteller es sein wird, traut sich im Fahrerlager niemand zu. Einig ist man sich nur in der Vorhersage, dass es auch 2014 wieder "ganz eng" zugehen werde - so oder so.

Vor dem ersten Schlagabtausch in der Qualifikation am Samstag sei die Spannung daher "immens hoch", meint BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Schon bei den letzten Tests haben wir gesehen, dass das Feld erneut eng beisammen liegt." Doch was genau kann man aus den DTM-Wintertests überhaupt herauslesen? Lässt sich anhand der Proberunden wirklich etwas erkennen?

Stefan Reinhold, Teamchef bei RMG-BMW, hat trotz der guten Rundenzeiten seiner Fahrer Zweifel, wie realistisch das Bild ist, das die offiziellen DTM-Testfahrten vermittelt haben: "Die Zeiten von Marco Wittmann waren vielversprechend, aber natürlich noch nicht wirklich aussagekräftig." Wichtiger sei dem Team ohnehin gewesen, "sehr viele Testkilometer" und das komplette Programm abzuspulen.

Das klingt nicht unbedingt nach Bleifuß pur. Genau das stand aber laut Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt zumindest bei Audi auf dem Programm: "Wir sind volle Kanne gefahren, was wir konnten. Wir fahren immer volle Kanne." Gleichwohl müsse man dabei stets bedenken, dass mit unterschiedlichen Reifen, Tankfüllungen, Setups und dergleichen mehr experimentiert werde. Ergo: schwer vergleichbar.

Was laut Abt nur einen Schluss zulässt: "Keiner von den Herstellern weiß, Stand heute, wer am Samstag oder am Sonntag vorn sein wird." Vielmehr, so der Teamchef weiter, würden alle Marken im Hinblick auf das neue DTM-Kräfteverhältnis mehr denn je im Dunkeln tappen. "So schlimm wie heuer", sagt Abt im Audi-Mediengespräch am Freitagabend, "war es noch nie." Und am meisten rätselt wohl BMW.

Der bayerische Automobil-Hersteller bringt als einzige DTM-Marke ein komplett neues Auto an den Start - der M4 tritt in diesem Jahr die Nachfolge des M3 an. "Die Konkurrenz schläft aber nicht", meint MTEK-BMW-Pilot Timo Glock. "Auch Audi und Mercedes haben ihre Fahrzeuge weiterentwickelt. Es ist daher schwierig vorherzusagen, wie das Jahr verlaufen wird." Was die Fans wiederum freuen dürfte.

Fotoquelle: xpbimages.com

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