Auf dem Sprung: Marco Wittmann siegte in seinem zweiten DTM-Jahr zum ersten Mal

DTM 2014

— 09.05.2014

Nach Auftaktsieg: BMW ist stolz auf "Wittmann 2.0"

Hockenheim-Sieger Marco Wittmann wird nach seinem Triumph beim DTM-Auftakt mit Lob überschüttet: "Für sein Alter fährt er sehr abgeklärt"

24 Jahre jung und schon ein DTM-Rennsieger. Das ist Marco Wittmann seit dem vergangenen Wochenende in Hockenheim. Der RMG-BMW-Pilot hat sich beim DTM-Saisonauftakt gegen seine 22 Konkurrenten durchgesetzt und erstmals in der Meisterschaft triumphiert - in seinem erst elften Rennen. Für diese starke Leistung zollt ihm BMW-Sportchef Jens Marquardt großen Respekt.

"Für sein junges Alter fährt Marco sehr abgeklärt und sehr ruhig", meint Marquardt und führt den Erfolg seines Fahrers auch auf dessen inzwischen einjährige DTM-Erfahrung zurück. "Er kennt beide Reifentypen, ist ein Jahr im DTM-Verkehr gefahren, hat gelernt. Er weiß nun, wie wichtig es ist, in jeder Situation das Beste aus seinem Paket zu machen", so der BMW-Sportchef nach Hockenheim.

"Vielleicht hat Marco auch gelernt, mit etwas mehr Ruhe und Selbstsicherheit sowie mit etwas mehr Feingefühl an die Sache heranzugehen, nicht jede Runde als Qualifying-Runde zu fahren. Den Speed hat er sowieso. In einem Rennen geht es aber um mehr als nur den reinen Speed. Ich glaube, das hat Marco im vergangenen Jahr gut verinnerlicht", sagt Marquardt. Und Wittmann hat seine Hausaufgaben gemacht.

Der starke Testeindruck bestätigt sich im Rennen

"Marco und seine Ingenieure haben in der DTM-Winterpause an den Dingen gearbeitet, die als Verbesserungspotenziale identifiziert worden waren. Und ich kann einfach nur sagen: Es macht Riesenspaß, mit Marco zu arbeiten. Weil man mit ihm offen und ehrlich über alles, was die Arbeit betrifft, diskutieren kann", erklärt Marquardt. Wittmann passe deshalb perfekt in die BMW-Mannschaft.

"Er geht mit einem Willen an die Sache heran, sich immer weiterzuentwickeln und zu verbessern - wie wir auch. Das haben wir jetzt in Hockenheim gesehen, aber auch schon im Winter beim Testen", sagt der BMW-Sportchef über "Wittmann 2.0", der in der Tat bereits bei den offiziellen DTM-Probefahrten einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hatte. Allzu viel hineinlesen wollte Wittmann damals nicht.

"Ich selbst hatte immer gesagt: Ball flachhalten. Wir wussten nicht, wie aussagekräftig das alles war", sagt der deutsche Rennfahrer rückblickend. Er gesteht: "Natürlich war die Erwartungshaltung an einem gewissen Punkt recht hoch. Ich sagte aber auch zu meinen Jungs, dass wir es ruhig angehen lassen sollen." Diese Taktik ging auf: "Im Rennen hat Marco einen kühlen Kopf bewahrt", sagt Marquardt.

Und auch nach dem DTM-Saisonauftakt zeigt sich Wittmann zurückhaltend. "In der DTM kommt es in erster Linie auf Konstanz an. Selbst wenn du die ersten drei Rennen gewinnst, dann aber sieben Mal ausfällst, bist du am Ende sicher nicht Meister. Das ist klar. Deshalb heißt es auch in diesem Jahr: Konstant sein ist oberstes Gebot", sagt Wittmann. "Also schauen wir einmal, wie sich das Ganze entwickelt..."

Fotoquelle: xpbimages.com

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