DTM in Oschersleben: Pre-Events

DTM 2014

— 17.05.2014

Audis zweite Garde vorn: Molina, Tambay und die Fabelrunden

Der Spanier und der Franzose schwärmen von ihrem RS 5 DTM und setzen die Segel auf den Rennsieg: "Das Gefühl, dass alles stimmt"

Gegen Miguel Molina schien am Samstagnachmittag in Oschersleben kein Kraut gewachsen. Dem Spanier gelang in der Magdeburger Börder die schnellste Runde eines DTM-Autos überhaupt, als er sich die Pole-Position für den zweiten DTM-Saisonlauf mit einem tadellosen Umlauf in 1:20.007 Minuten sicherte. "Ich habe mich in jeder einzelnen Session verbessert", fasst ein bis über beide Backen strahlender Molina sein Qualifying zusammen. "Im richtigen Moment passte einfach alles."

Der 25-Jährige, der im Winter innerhalb des Audi-Lagers von Phoenix zu Abt wechselte, scheint mit seiner neuen Crew auf Anhieb zu harmonieren. "Das Auto war einfach wahnsinnig gut zu fahren", schwärmt Molina. "Alle Jungs haben einen tollen Job gemacht. Es ist meine dritte Pole-Position in der DTM und alle Fahrer wissen, wie schwierig diese Aufgabe ist." Alleine ein Sieg fehlt dem Mann aus dem katalanischen Girona noch in seiner Vita, das soll sich am Sonntag ändern.

Einer, der diese Pläne durchkreuzen will, ist Adrien Tambay. In Hockenheim noch auf der Pole-Position musste sich der junge Franzose in Oschersleben mit Rang drei begnügen: "Ich kann damit sehr zufrieden und freue mich, mal wieder in der Pressekonferenz zu sitzen", sagt der Sohn von Ex-Formel-1-Fahrer Patrick und verteilt Schulterklopfer: "Miguel hat im richtigen Moment einfach einen tollen Job gemacht. Da kann ich nur gratulieren. Ich war etwas zu vorsichtig."

Schließlich war Tambay noch in Q2 Schnellster und der Konkurrenz rund drei Zehntelsekunden voraus, zu diesem Zeitpunkt mit einer Runde in 1:20.011 Minuten - also nur vier Tausendstelsekunden langsamer als Molina später. "Man bringt das Auto zurück zu den Ingenieuren und sieht, wo die Zeit liegt. In Q2 hatte ich das Gefühl, dass alles stimmt. Das war eine besondere Runde, wie Miguel sie später hatte", so der Youngster, für den die starke Leistung des Markenkollegen "keine Überraschung" ist. Audi-Rennleiter Dieter Gass wäre mit einer Neuauflage der spanischen Fiesta am Sonntag nicht unglücklich: "Ich hätte nichts dagegen, wenn er morgen vorne wegfahren würde."

Sicher ist sich Molina seiner allerdings nicht, schließlich stand er 2011 in Oschersleben ebenfalls ganz vorne: "Da habe ich schon Erfahrung: Ich startete von der Pole-Position und am Sonntagvormittag hatte es plötzlich geregnet. Aber ich bin bereit für alle Bedingungen." Tambay scharrt bereits mit den Hufen und wittert die Chance, selbst den ersten Tourenwagen-Sieg der Karriere einzutüten: "In der DTM geht es so knapp zu. Da müssen wir abwarten, wie das Rennen läuft. Am Ende muss man einfach entspannt bleiben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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