Der gelbe M4 am Haken: Timo Glock hatte kein Glück beim DTM-Lauf in Oschersleben

DTM 2014

— 21.05.2014

Glock ohne Glück: "Ein scheiß Wochenende"

Nur 137 Kilometer in Oschersleben, dazu der Ausfall im Rennen: BMW-Fahrer Timo Glock kam beim zweiten Saison-Rennwochenende der DTM gar nicht in Fahrt

24 Runden an zwei Tagen. Das ist die Wochenend-Bilanz von Timo Glock in Oschersleben. Dort kam der deutsche BMW-Rennfahrer einfach nicht in Fahrt. Denn erst hatte ein hartnäckiger Defekt an der Servolenkung seinen M4 im Freien Training und im Qualifying niedergestreckt, ehe Glock im Rennen nach einer Berührung mit einem Konkurrenten vorzeitig ausschied. So reiste er ohne Punkte wieder ab.

Angesichts der vielen Zwischenfälle, die ihn beim zweiten DTM-Saisonlauf in der Magdeburger Börde ereilten, ist es nicht weiter überraschend, dass Glock rückblickend von einem "scheiß Wochenende" spricht. Er habe es vom Rollout am Freitag bis zum Rennen am Sonntag insgesamt nur auf 137 Kilometer gebracht. "Und es war egal, was wir angefasst haben. Es hat einfach nicht funktioniert."

Ein wackliger Stecker hatte Glock und seinem MTEK-Team in den Trainingssitzungen am Samstag Rätsel aufgegeben. Erst nach der Qualifikation war das Problem behoben. Doch Glock hegt deshalb keinen Groll: "Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Sie haben echt hart gearbeitet, um das Problem auszusortieren." Es sei nur "unheimlich schade", dass er trotz der Schwierigkeiten schnell gewesen sei.

Und genau dieser Umstand ist, was dem deutschen Rennfahrer Mut macht. Er reise "positiv gestimmt" aus Oschersleben ab. "Wir haben ja einen guten Speed. Unser Auto ist wirklich gut. Das haben wir in Hockenheim gezeigt. Wir müssen jetzt einfach ein fehlerfreies Wochenende hinkriegen", meint Glock. Also genau das Gegenteil von dem, was er in der Motorsport-Arena in Oschersleben erlebt hat.

Diesem Ziel hat sich auch MTEK-BMW-Teamchef Ernest Knoors verschrieben. Er sagt: "Leider konnten wir Timo das gesamte Wochenende kein Auto geben, mit dem er sein Potenzial zeigen konnte. Daran müssen und werden wir arbeiten." Glock wird das gern hören, sofern es ab Budapest wieder besser läuft. Er meint: "Wenn es das einzige Wochenende dieser Art bleibt, dann okay."

Fotoquelle: xpbimages.com

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