DTM in Budapest: Pre-Events

DTM 2014

— 31.05.2014

Budapest: Audi und BMW stark, Mercedes abgeschlagen

Audi-Fahrer Miguel Molina hat das Freie Training der DTM in Budapest für sich entschieden - Bester Mercedes nur auf Platz 15 - Wenige Zwischenfälle

Wieder einmal Miguel Molina (Abt-Sportsline-Audi): Der spanische Rennfahrer hat seine gute Form auch in Budapest unter Beweis gestellt. Im Freien Training der DTM auf dem Hungaroring fuhr Molina in 1:37.558 Minuten auf den ersten Platz. Dabei blieb der Audi-Pilot jedoch um rund ein Zehntel hinter der Bestzeit zurück, die Christian Vietoris (HWA-Mercedes) bei den offiziellen Wintertests aufgestellt hatte.

Für Mercedes gab es zum Auftakt am Hungaroring aber nichts zu holen. Als bester Vertreter der Marke wurde Robert Wickens (HWA-Mercedes) mit einem Rückstand von 1,079 Sekunden auf Position 15 notiert. Die restlichen Mercedes-Fahrer reihten sich ab Rang 18 geschlossen auf den hinteren Rängen ein. Und Oschersleben-Sieger Vietoris landete mit 1:39.682 Minuten auf dem letzten Platz.

Knapp ging es dagegen an der Spitze zu: Molina setzte sich um 0,028 Sekunden gegen Marco Wittmann (RMG-BMW) durch, der seinerseits aber deutlich vor seinem Markenkollegen Timo Glock (MTEK-BMW/+ 0,305 Sekunden) blieb. DTM-Neuling Nico Müller (Rosberg-Audi/+ 0,414) fuhr auf den soliden vierten Platz, Augusto Farfus (RBM-BMW/+ 0,471) wurde Fünfter vor Titelverteidiger Mike Rockenfeller (Phoenix-Audi/+ 0,492).

Schrecksekunde für Mortara in Kurve zwei

Auf den weiteren Rängen in den Top 10 klassierten sich am frühen Nachmittag in Budapest Bruno Spengler (Schnitzer-BMW/+ 0,549), Jamie Green (Rosberg-Audi/+ 0,587), Edoardo Mortara (Abt-Audi/+ 0,590) und Adrien Tambay (Abt-Audi/+ 0,601). Dahinter einige Ex-Champions um Timo Scheider (Phoenix-Audi/11.), Mattias Ekström (Abt-Sportsline-Audi/12.) und Martin Tomczyk (Schnitzer-BMW/17.).

Tomczyk hatte das Freie Training eröffnet, Gary Paffett (HWA-Mercedes/18.) hatte in 1:42.054 Minuten die erste Bestzeit markiert. Und Paffett war auch einer der Piloten, die in der 90-minütigen Session abseits der Ideallinie gesichtet wurden: Er kürzte in der Schikane ab, war damit aber nicht der einzige. Über den Streckenrand hinausgefahren wurde im Training vor allem in den Kurven vier und elf.

Eine kleine Schrecksekunde erlebte Mortara kurz vor Schluss: Eingangs von Kurve zwei kam der Italiener mit den rechten Rädern etwas ins Gras, verbremste sich und schoss geradeaus durch die üppige, asphaltierte Auslaufzone. In der Boxengasse vermied Spengler indes eine Kollision mit Müller: Der Schweizer war von seiner Crew zu knapp losgelassen worden, Spengler musste hart bremsen.

Weiter geht's in Budapest mit dem Qualifying, das an diesem Wochenende erst ab 18:10 Uhr ausgetragen wird. Das Rennen am Sonntag startet indes zur gewohnten Zeit um 13:30 Uhr.

Fotoquelle: xpbimages.com

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