DTM am Norisring: Pre-Events

DTM 2014

— 28.06.2014

Doppelführung für Mercedes beim Norisring-Auftakt

Daniel Juncadella vor Robert Wickens: Mercedes hat im ersten Training am Norisring das Tempo vorgegeben - Marco Wittmann als bester BMW-Fahrer nur auf Platz 15

Mercedes ist vorn am Norisring. Das ist das Ergebnis des ersten Freien Trainings auf dem einzigen Stadtkurs im DTM-Rennkalender. Daniel Juncadella (Mücke-Mercedes) fuhr in 48,567 Sekunden auf Platz eins, nur 0,006 Sekunden vor seinem Markenkollegen Robert Wickens (HWA-Mercedes). Rang drei, mit einem Rückstand von 0,097 Sekunden, ging an Mattias Ekström (Abt-Sportsline-Audi).

Timo Scheider (Phoenix-Audi), Nico Müller (Rosberg-Audi), Jamie Green (Rosberg-Audi), Pascal Wehrlein (HWA-Mercedes), Paul di Resta (HWA-Mercedes), Christian Vietoris (HWA-Mercedes) und Edoardo Mortara (Abt-Audi) komplettierten die Top 10 nach der einstündigen Session. Überraschend fand sich kein BMW in der Spitzengruppe wieder: Marco Wittmann (RMG-BMW) belegte als Bester seiner Marke Rang 15.

Einigen Ex-Champions ging es ähnlich: Gary Paffett (HWA-Mercedes/12.), Mike Rockenfeller (Phoenix-Audi/16.), Bruno Spengler (Schnitzer-BMW/17.) und Martin Tomczyk (Schnitzer-BMW/23.) fanden sich nur im Hinterfeld wieder. Timo Glock (MTEK-BMW) reihte sich als 19. ebenfalls in dieser Ecke des 23-köpfigen Feldes ein, hielt sich im Gegensatz zu einigen seiner Fahrerkollegen schadlos.

Während Ekström der berühmt-berüchtigten "Wall of Shame" ausgangs des Schöller-S schon auf den ersten Runden sehr nahe kam, dauerte es bis in die Schlussminuten des ersten Freien Trainings, bis der erste Rückspiegel zumindest die Wand touchierte - und wieder war es Ekström. Kurz vor dem Fallen der Zielflagge leistete sich DTM-Neuling Müller einen Dreher in der Dutzendteich-Kehre.

Eben dort waren kurz vor der Hälfte der Einheit Witali Petrow (Mücke-Mercedes) und Adrien Tambay (Abt-Audi) aneinandergeraten, was sogar in eine kleine Kollision mündete. Offenbar hatte Petrow auf der Außenbahn seinen Rivalen übersehen und zog deshalb in die Linie von Tambay. Danach lagen kleine Trümmerteile auf der Fahrbahn, die die Rennleitung nach Einsatz der roten Flagge bergen ließ.

Nach leichtem Regen über Nacht war der Norisring am frühen Samstagmorgen noch in sehr "grünem" Zustand, was sich auch in etlichen Verbremsern vor den langsamen Haarnadel-Kurven bemerkbar machte. Einige Autos setzten auf den zahlreichen Bodenwellen auf und versprühten Funken, größere Zwischenfälle oder Unfälle blieben aus. Das in dieser Saison erstmalig ausgetragene zweite Freie Training beginnt um 11:30 Uhr.

Fotoquelle: xpbimages.com

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