DTM in Moskau: Pre-Events

DTM 2014

— 12.07.2014

Audi-Bestzeit: Es "müllert" in Moskau

Audi-Rookie Nico Müller fährt im zweiten Freien Training der DTM in Moskau auf Platz eins - Lokalmatador Witali Petrow bleibt immer wieder stehen

Nicht nur bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien "müllert" es, sondern auch bei der DTM in Moskau konnte sich ein Herr namens Müller in den Vordergrund spielen. Audi-Youngster Nico Müller (Rosberg) markierte im zweiten Freien Training auf dem 3,9 Kilometer langen Kurs in 1:28.993 Minuten die Bestzeit und unterstrich, dass mit den Ingolstädtern beim fünften Saisonlauf zu rechnen ist. Der Schweizer hatte am Ende die Nase knapp vor seinen Markenkollegen Mike Rockenfeller (Phoenix) und Mattias Ekström (Abt).

Der beste Vertreter aus dem Hause BMW kam auch im zweiten Durchgang aus dem RMG-Team. Allerdings hatte diesmal Maxime Martin in 1:29.121 Minuten im Duell gegen DTM-Leader Marco Wittmann (7./1:29.332) das bessere Ende für sich. Martin war 0,004 Sekunden schneller als Timo Glock (MTEK). Das zweite Training wirbelte bei besten äußeren Bedingungen viel Staub auf - im wahrsten Sinne.

Vor allem in der ersten Kurve nach der Ziellinie fuhren die Piloten immer wieder mit allen vier Rädern am Ausgang von der Strecke. Die flachen Randsteine sind eine Einladung zum Ausnutzen der letzten Zentimeter und mehr. Auf dem Monitor der Rennleitung erschienen reihenweise Meldungen über unerlaubtes Verlassen der Strecke an jener Stelle. Auch die letzte Kurve (Turn 13) wurde oftmals komplett ausgereizt. Am Ende der Auslaufzone ging es mit vielen Autos durch den Staub.

Als bester Mercedes-Pilot kam Gary Paffett in 1:29.420 Minuten auf Rang neun. Der britische Ex-DTM-Champion fuhr in der Session mehrfach hart am Limit und landete zwischenzeitlich in Kurve sechs im Kies. Neben der Piste war auch Lokalmatador Witali Petrow. Der Mücke-Pilot stellte seine C-Klasse einmal am Boxenausgang ab, anschließend rollte er im zweiten Sektor mit technischen Problemen an den Rand, in der letzten Minute des Trainings blieb er sogar mitten auf der Strecke stehen.

Auch Martin Tomczyk (Schnitzer) strandete kurz vor dem Ende auf ungewöhnliche Weise. Der BMW-Pilot drehte sich ausgangs der letzten Kurve und kam mit seinem M4 quer zur Fahrbahn zum stehen. Noch mehr Pech hatte sein Markenkollege Antonio Felix da Costa (MTEK). Der Portugiese konnte offenbar wegen technischer Probleme überhaupt keine Runde im Training absolvieren. Das Qualifying zum fünften DTM-Rennen des Jahres beginnt um 16:40 Uhr (MESZ).

Fotoquelle: xpbimages.com

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