DTM in Moskau: Pre-Events

DTM 2014

— 13.07.2014

Immer wieder sonntags: Ekström spielt Rennqualitäten aus

Der Audi-Pilot arbeitete sich in Moskau um acht Ränge nach vorne und feierte das dritte Podium der Saison - Nicht genug für Rennleiter Dieter Gass

Mattias Ekström ist zurück im Kampf um den DTM-Titel: Der Schwede in Audi-Diensten sicherte sich beim Russland-Gastspiel der Serie auf dem Moscow Raceway nicht nur Rang drei und den dritten Treppchenbesuch in der laufenden Saison - er schob sich in der Gesamtwertung auch in die erste Verfolgerposition bei der Jagd nach BMW-Youngster Marco Wittmann. "Ich habe nun schon drei Podestplätze, aber ein Sieg fehlt mir noch. Daran arbeiten wir", zeigt sich Ekström gewohnt angriffslustig.

Allerdings gibt es nach dem Rennen vor den Toren der russischen Hauptstadt für den 34-Jährigen durchaus Grund, zufrieden zu sein. "Es war gestern überraschend, dass ich im Qualifying nicht ganz das Tempo hatte", erinnert sich Ekström an ein ausbaufähiges Zeittraining, das mit Position elf endete. "Immerhin war ich sicher, dass ich im Rennen ein schnelles Auto haben würde. Es hat mir gute Punkte gebracht." Hinzu kamen die gewohnten Kämpferqualitäten des Skandinaviers, der viele Duelle für sich entschied.

Eines der spannendsten gab es kurz vor Schluss mit einem quittegelben BMW: "Ich hatte einen netten Zweikampf mit Timo Glock", erinnert sich Ekström an ein Ausbremsmanöver in der Schlusskurve, das ihm mitsamt einer um 0,1 Sekunden gewonnenen Verteidigungsschlacht gegen Wittmann den Weg auf das Podium ebnete. Er weiß aber auch, dass er von den Patzern der Konkurrenz aus dem eigenen Lager profitierte: "Die Kollision von 'Rocky' und Tambay hat mir natürlich zwei Positionen gebracht", räumt Ekström ein.

Weniger zufrieden ist Dieter Gass: "Unser Ziel war es, zu gewinnen. Wir müssen analysieren, warum es nicht geklappt hat. Wir müssen weiter hart daran arbeiten, dass endlich der erste Sieg kommt", macht der Audi-Rennleiter klar, schließlich gab es 2014 noch keinen Erfolg mit vier Ringen. Gass lobt seinen Routinier: "Mattias ist im Rennen immer stark, das hat er auch heute wieder gezeigt." Rätsel gibt Audi der technische Defekt am Scheider-Auto auf. Der schwarze RS 5 DTM rollte scheinbar ohne Benzindruck aus.

"Ich weiß noch nicht genau, warum Timos Auto stehengeblieben ist. Es war womöglich die Benzinpumpe, vielleicht auch etwas an der Elektrik", so Gass, der für seinen sonst zuverlässigsten Mohikaner Mike Rockenfeller keine Entschuldigung parat hat: "Bei 'Rocky' sieht es ganz so aus, dass er sich verbremst hat und in Adrien (Tambay, Anm. d. Red.) gekracht ist. Leider war es das Aus für beide Audi-Piloten. So etwas ist natürlich nie so schön." Mit Blick auf die knappen Abstände in der DTM und Ekströms Positionsverbesserung lanciert Gass eine Kampfansage: "Wir geben noch längst nicht auf. Wir machen in der Meisterschaft weiter Druck."

Fotoquelle: xpbimages.com

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