Die Piloten der DTM haben sich in der Fahrergewerkschaft DTMDA organisiert

DTM 2014

— 02.08.2014

Piloten gründen Fahrergewerkschaft DTMDA

Die Piloten der DTM haben die Hersteller-unabhängige Fahrergewerkschaft DTMDA gegründet - Ex-Champion Manuel Reuter als Sprecher der Vereinigung

Die Piloten der DTM haben eine herstellerunabhängige Fahrergewerkschaft gegründet. Und die neue Vereinigung, die den Namen DTM-Driver-Association (DTMDA) trägt, nimmt pünktlich zum Beginn der zweiten Saisonhälfte in Spielberg ihre Arbeit auf. Beitreten kann jeder aktive DTM-Pilot, als Sprecher der Rennfahrer fungiert der frühere ITC-Titelträger Manuel Reuter, der zuletzt auch als TV-Experte tätig war.

Er sagt: "Es ist mir eine Ehre, dass mir die DTM-Piloten ihr Vertrauen schenken und ich dieses erlesene Fahrerfeld in der Öffentlichkeit vertreten darf. Aufgrund meiner eigenen Erfahrung als Fahrer und aufgrund meiner Zeit als TV-Experte weiß ich genau, wie hoch die Anforderungen an die Fahrer in dieser Serie sind." Gemeinsam wolle man nun daran arbeiten, die Meisterschaft in die Zukunft zu führen.

"Es geht uns darum, mit einer neutralen Stimme die größtmögliche Transparenz und Meinungsvielfalt derjenigen abzubilden, die sich am Wochenende auf Eines konzentrieren sollen: faszinierenden Top-Tourenwagen-Sport abzuliefern", erklärt Reuter. Abstimmen werden sich die Fahrer an den DTM-Rennwochenenden in "regelmäßigen Sitzungen", wie es in der dazugehörigen Pressemitteilung heißt.

Während Reuter in den Medien und in der Öffentlichkeit als Sprachrohr für die DTMDA dienen wird, wurden intern bereits Fahrersprecher gewählt - einen pro teilnehmende Marke. Dabei handelt es sich um Timo Glock (BMW), Gary Paffett (Mercedes) und Timo Scheider (Audi). Vor allem Glock hatte sich in dieser Saison wiederholt kritisch über die DTM und die Abläufe in dieser Rennserie geäußert.

In der am Samstagmorgen versendete Pressemitteilung heißt es weiter: "Die herstellerunabhängige Vereinigung der DTM-Piloten soll künftig dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen Fahrern, dem Serienveranstalter ITR und dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB) weiter zu verbessern. Eine der Hauptaufgaben der DTMDA wird die gezielte Mitsprache und Interessenvertretung aller DTM-Piloten sein."

Bei der Verbesserung der Sicherheitsstandards und der Gestaltung des Sportlichen Reglements will die DTMDA "die Sicht der Fahrer als eigene Position in die Diskussion einfließen lassen", so das Statement. "Die DTMDA versteht sich als offizielle Interessenvertretung aller aktiven DTM-Piloten und wird die gemeinsamen Standpunkte künftig auch verstärkt in der Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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