DTM in Spielberg: Pre-Events

DTM 2014

— 03.08.2014

BMW bejubelt die fantastischen Vier: "Ein hartes Stück Arbeit"

Wittmann musste für seinen dritten Saisonsieg so viel schwitzen wie für keinen anderen Pokal - Schützenhilfe für Farfus und Glock eine Selbstverständlichkeit

Zu Saisonbeginn sah es so aus, als seien die BMW-Festspiele in der DTM vorbei. Spätestens seit dem Rennen auf dem Red-Bull-Ring am Sonntag trägt die Serie wieder die Farben Weiß-Blau: Dank Marco Wittmann, Augusto Farfus, Timo Glock und Martin Tomczyk gelang in Spielberg ein vierfacher Triumph. "Die Jungs verdienen dieses Resultat", jubelt Jens Marquardt. "Sie haben einen Topjob gemacht und versucht, aus allen Situationen das Beste herauszuholen. Da kann auch viel schiefgehen..."

Was alles in die Hose gehen kann, das zeigte die Konkurrenz. Selbst beim scheinbar so tadellosen Wittmann lief nicht alles perfekt: "Für mich war es kein einfacher Start", sagt der alte und neue Tabellenführer über eine erste Rennphase, in der er bis auf Rang sieben zurückfiel. "Ich habe einfach versucht, ruhig zu bleiben und mich von allen Scharmützeln fernzuhalten. Bis zum ersten Stopp war es eng und ich wusste, dass noch alles möglich war", so Wittmann weiter. Allen voran das konstant hohe Tempo auf der härteren Reifenmischung spülte ihn anschließend nach vorne.

Mit Zweikämpfen hielt er sich nicht lange auf, weil sowohl Farfus als auch Glock die braven Markensoldaten mimten. "Ich muss ihnen danken, dass sie es mir etwas einfacher gemacht haben, sie zu überholen", räumt Wittmann ein und stellt selbst den Teamgedanken in den Vordergrund: "Es ist das beste DTM-Resultat seit unserem Comeback - ein großartiger Tag", jubelt der Fürther. Nach seinem dritten Saisonsieg hat er in der Gesamtwertung 39 Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Mattias Ekström, BMW führt das Herstellerchampionat mit 16 Zählern vor Audi an.

Wittmann stellt den Spielberg-Erfolg über die in Hockenheim und Budapest: "Das war heute das härteste Stück Arbeit", pustet er durch. "Ich musste kämpfen und die Reifen schonen. Natürlich hatte ich auch etwas Glück mit den Strafen, aber manchmal braucht es das." Ähnlich glücklich war Farfus, der nach seiner Vizemeisterschaft 2013 und einem holprigen Saisonstart wieder zu alter Stärke gefunden zu haben scheint: "Mein zweiter Platz fühlt sich an wie ein Sieg. Toll, dass wir das Auto wieder in Schuss gebracht haben. Ich hatte das Tempo für den Rennsieg - und das zählt."

Für Glock waren die Reifen der entscheidende Faktor in der Steiermark, wo Schonen das Gebot der Stunde war: "Ich hatte nicht den besten Start, konnte aber meine Position halten. Wir hatten eine etwas andere Strategie. Wir haben es am Anfang etwas gemütlich angehen lassen, erst gegen Ende konnte ich wieder aufschließen", so der Ex-Formel-1-Pilot, der sich in den Dienst BMWs stellte: "Als Marco hinter mir war, war klar, dass wir ein bisschen mithelfen können. Am Ende haben wir in allen Richtungen für BMW ein gutes Ergebnis eingefahren. Es wird sicher eine schöne Party."

Fotoquelle: xpbimages.com

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