DTM in Spielberg: Pre-Events

DTM 2014

— 03.08.2014

Unverständnis & Enttäuschung: Wickens spricht von "Farce"

Der Mercedes-Pilot glaubt, ein extrem faires Rennen gefahren zu sein und erkennt weder bei sich noch bei seinem Team einen Fehler: "Habe nichts falsch gemacht"

Robert Wickens war am Sonntag in Spielberg der Protagonist einer Szene, die die DTM noch weit über das Rennwochenende hinaus beschäftigen wird. Dabei war der Kanadier auf ganzer Linie machtlos: Beim Unsafe Release vertraute er auf das Kommando der Crew. Von der Durchfahrtstrafe wusste er so lange nichts, bis es zu seiner Disqualifikation kam. "Es ist schade", beklagt ein geknickter Wickens. "Am Ende bin ich ein scharfes Rennen gefahren und habe alles so gemacht, wie es in den Regeln steht."

Der 25-Jährige hat kein Verständnis dafür, dass die Rennleitung den Vorfall mit Timo Glock in der Boxengasse als Verstoß ahndete: "Es ist eine Farce, dass mein Rennen so endet. Unsafe Release? Ich war mit meinem Auto vorne und der Wagen hinter mir war in einer Position, die es mir erlaubt hat, einzuscheren", argumentiert Wickens und zeigt sich schockiert: "Das war alles regelkonform. Ich verstehe nicht, was ich falsch gemacht haben soll. Das Team hat nichts falsch gemacht, ich habe nichts falsch gemacht."

Als Indiz für seine weiße Weste wertet es der Mercedes-Pilot, dass er sich zuvor als äußerst fairer Sportsmann präsentiert hatte. Er spielt auf das erste Duell mit Augusto Farfus um die Führung an: "Es gab viele gute Zweikämpfe, die immer fair und respektvoll abgelaufen sind. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es sehr viele andere Fahrer gibt, die in Kurve sechs Seite an Seite fahren können und alles geht glimpflich aus."

Wie schon DTM-Projektleiter Wolfgang Schattling in der Pressekonferenz erklärte hatte, war Wickens tatsächlich komplett ahnungslos, dass das Unsafe Release sein Rennen ruinierte: "Der einzige Funkspruch, der kam, war der mit der schwarzen Flagge", bestätigt der Mann aus Toronto, der von der Pole-Position ins Rennen gegangen war, um den Sieg kämpfte und doch aus allen Wolken fiel: "Vorher gab es keine Kommunikation", so Wickens weiter.

Fotoquelle: xpbimages.com

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