DTM in Spielberg: Pre-Events

DTM 2014

— 03.08.2014

Scheider und Audi: Cooles Rennen, gemischte Gefühle

Der Phoenix-Pilot war als bester Ingolstädter auf Rang fünf einigermaßen glücklich, Dieter Gass aber drängt auf Verbesserungen im Qualifying

Pleiten, Pech und Pannen sind seit knapp drei Jahren ständiger Begleiter von Timo Scheider. Am Sonntag in Spielberg lief es für den zweimaligen DTM-Champion etwas besser, dafür war es für seine Marke ein Wochenende zum Vergessen. "Als bester Audi auf Platz fünf zu sein ist eine Enttäuschung", räumt der Lahnsteiner ein, kann dem Resultat als bester Nicht-BMW aber auch Gutes abgewinnen: "Für mich persönlich nehme ich es als positives Zeichen. Die ersten Rennen waren alles andere als glücklich."

In Sachen Tempo nicht nur vom Münchener Klassenprimus, sondern auch von der wiedererstarkten Mercedes-Truppe dominiert zu werden, gibt Scheider zu denken: "Wir haben uns etwas anderes erwartet. Wir hatten das Ziel, um das Podium und die Pole-Position mitzukämpfen." Immerhin war der Spaßfaktor für den Phoenix-Piloten deutlich höher als zuletzt, schließlich pflügte er in der Startphase mit den weichen Pneus durch das Feld. "Am Anfang war es ziemlich cool, weil ich überholen und das Maximum aus den Reifen herauskitzeln musste."

Auf den Standardgummis sei ihm dann nichts anderes mehr übrig geblieben, als auf die Fehler der Konkurrenz zu warten. Die folgten auch und Scheider wurde zumindest zwei Positionen weiter nach vorne - an die Spitze eines Audi-Quartetts auf den Rängen fünf bis acht - gespült. Dieter Gass ist mit der Schadensbegrenzung nur bedingt zufrieden: "Hätte man mir gestern gesagt, dass wir mit vier Autos in den Punkten landen, wäre ich extrem glücklich gewesen. Aber das ist nur eine Seite der Medaille", klagt der Rennleiter mit Blick auf Jamie Greens Fauxpas .

Gass fasst zusammen: "Es sind gemischte Gefühle." Der Hesse will dafür sorgen, künftig in besserer Ausgangsposition in die DTM-Läufe zu gehen: "Das große Thema, das wir angehen müssen und was hier nicht geklappt hat, ist unsere Qualifying-Leistung. Wenn man Rennen gewinnen möchte, muss man in der ersten Reihe stehen oder im allerschlimmsten Fall in der zweiten. Dann hat man eine realistische Chance. Sonst ist es extrem schwierig und man ist auf äußere Faktoren angewiesen." Aufgegeben hat Audi aber längst nicht, weder in der Fahrer- noch in der Herstellerwertung: "Wir werden kämpfen, solange es eine mathematische Chance gibt", so Gass.

Fotoquelle: xpbimages.com

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