Die "Sternfahrer" haben zuletzt gleich mehrfach Hilfe aus der Formel 1 gekriegt

DTM 2014

— 04.08.2014

Wilson soll nicht letzter Mercedes-Neuzugang bleiben

Mercedes will das ins Straucheln geratene DTM-Werksteam nach der Verpflichtung von Michael Wilson weiter personell verstärken - Bob Bell derzeit Berater

Bob Bell als Zaungast in Moskau, Michael Wilson am Kommandostand in Spielberg: Mercedes gibt weiter Vollgas, um das ins Straucheln geratene DTM-Werksteam wieder zurück auf Kurs zu bringen. Und die beiden Neuzugänge mit Formel-1-Erfahrung sollen nicht die letzten personellen Zugänge bleiben, wie Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Kommunikation bei Mercedes, in Österreich betont.

Die "Sterne" sehen sich demnach weiter auf dem Personalmarkt um. "Das ist weiterhin ein Thema", meint Schattling. "Wer, wann oder was, darüber kann ich nichts sagen. Es wird sich aber definitiv noch etwas tun, sowohl auf personeller als auch auf struktureller Seite." In Spielberg hat sich Wilson auf jeden Fall bereits seiner neuen Aufgabe als "Head of Race Operations", so sein offizieller Titel, eingefunden.

Schattling erklärt: "Das bedeutet, er ist für die technischen Bereiche zuständig, sobald wir an der Rennstrecke sind. Das ist Teil unserer Umstrukturierung. Er ist eine Schlüsselperson und hat am 1. August 2014 seine Arbeit bei uns aufgenommen. Er ist also noch sehr neu im Team." Bell, der bereits in Moskau Vor-Ort-Eindrücke von Mercedes in der DTM gesammelt hat, ist jedoch nur als Berater tätig.

"Bob gibt uns Tipps, wo wir uns verbessern können. Er hat sich die Struktur in Affalterbach und unsere Abläufe aus der Sicht eines Formel-1-Routiniers angesehen. Er wird uns gute Impulse geben. Was am Ende dabei herauskommt, werden wir sehen", sagt Schattling. "Sein Formel-1-Vertrag läuft am Jahresende aus. Es ist noch unklar, ob er in der Formel 1 oder in der DTM weitermachen oder sogar aufhören wird."

Mercedes hatte die internen Umstrukturierungen im Team direkt nach dem DTM-Saisonauftakt in Hockenheim im Mai 2014 eingeleitet. Unmittelbar im Anschluss an das erste Rennen war Gerhard Ungar, der langjährige Technikchef der "Sterne", von seinen Aufgaben entbunden worden. Kurz darauf hatte Mercedes angekündigt, sich auch Hilfe vom Formel-1-Team einholen zu wollen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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