"Da geht's lang!": Marco Wittmann ist auf dem besten Weg zum DTM-Titelgewinn

DTM 2014

— 05.08.2014

39 Punkte Vorsprung: Wittmann wähnt sich noch nicht am Ziel

Audi gibt nicht auf und Marco Wittmann will den Tag nicht vor dem Abend loben: In der DTM-Gesamtwertung gibt es nach Spielberg aber einen klaren Trend

Drei Siege aus sechs Saisonrennen. Und der Vorsprung wächst und wächst. Inzwischen sind es bereits 39 Punkte, die Marco Wittmann (RMG-BMW) in der DTM-Gesamtwertung vor seinem schärfsten Rivalen Mattias Ekström (Abt-Sportsline-Audi) liegt. Bei noch vier zu fahrenden Rennen ein durchaus beruhigendes Polster. Doch Wittmann wähnt sich trotz dieser Ausgangslage noch nicht am Ziel.

"Der Ansatz, von Rennen zu Rennen zu denken, hat sich für mich bisher bezahlt gemacht", sagt der souveräne Gesamtführende nach dem Wochenende in Spielberg. Er wolle seine Herangehensweise nicht ändern. "Ich mache so weiter, auch wenn der Abstand ziemlich groß aussieht", so Wittmann. "Die Tabelle ist wirklich schön. Es sind aber noch vier Rennen zu fahren. Abwarten, wo wir am Ende landen."

Auch BMW-Sportchef Jens Marquardt zeigt sich vorsichtig: "Marco ist in der Gesamtwertung ganz oben und hat auch einen ordentlichen Vorsprung. Nur mag das überhaupt nichts heißen. Marco hat schon einen 'Nuller' in Oschersleben gehabt und wir wissen ganz genau, dass ein 'Nuller' das Maximum ist. Wenn du nochmal ein Rennen hast, wo du keine Punkte holst, kann es das gewesen sein."

"Es sind noch vier Rennen, die hart sind. Und jetzt hat er das maximale Zuladungsgewicht an Bord. Einfacher wird es also nicht", meint Marquardt. "Wir tun gut daran, mit Marco zusammen von Rennen zu Rennen weiterzuarbeiten." Denn die Konkurrenz von Audi wird alles daran setzen, die verbliebenen Chancen zu nutzen. Doch Audi-DTM-Leiter Dieter Gass muss zugeben: "Der Vorsprung ist sehr, sehr groß."

Weil in den noch ausstehenden Rennen bis zu 100 Punkte zu vergeben sind, rechnet man sich bei Audi weiter gute Möglichkeiten aus. "Natürlich stecken wir den Kopf nicht in den Sand", sagt Gass. "Und solange es eine mathematische Chance gibt, es zu schaffen, werden wir kämpfen." Bei der Konstanz von Wittmann könnte die Entscheidung im Titelkampf aber eher früher als später fallen.

Und auch wenn sich Wittmann selbst nicht dazu äußern will, sein Markenkollege Timo Glock (MTEK-BMW) tat es an seiner Stelle in der Pressekonferenz in Spielberg: "Marco sagt zwar, er schaut von Rennen zu Rennen. Er hat aber gerade schon relativ lange auf den Meisterschaftsstand geschaut. Ich glaube, da haben wir auch einen guten Schritt für ihn gemacht." Die Tabellensituation unterstreicht das.

Fotoquelle: xpbimages.com

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