Mattias Ekström will seine Meisterschafts-Chancen am Leben erhalten

DTM 2014

— 11.08.2014

Vorfreude bei Audi auf DTM-Klassiker in der Eifel

Heimspiel für "Rocky", Scheider und Phoenix: Audi blickt hoffnungsvoll auf das DTM-Rennen am Nürburgring - Gass: "Versuchen weiter, um Meisterschaft zu kämpfen"

Mit dem siebten Rennen auf dem Nürburgring beginnt am Wochenende (15. bis 17. August) die heiße Phase im Titelkampf der DTM. Audi-Pilot Mattias Ekström, der in der Eifel schon zweimal in seiner Karriere gewonnen hat, reist mit 39 Zählern Rückstand auf Tabellenführer Marco Wittmann zu dem Klassiker. 100 Punkte sind pro Fahrer noch maximal zu holen.

Die Devise der Vier Ringe ist klar: Mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung wollen die Audi-Piloten der Konkurrenz so viele Punkte wie möglich nehmen und sich damit für den Endspurt im Titelkampf in eine bestmögliche Ausgangsposition bringen. In der Fahrerwertung gilt es für Ekström, den 39 Punkte großen Rückstand auf den Tabellenführer zu verkürzen. In der Herstellerwertung liegt Audi in Schlagdistanz auf dem zweiten Rang.

Der Nürburgring zählt seit dem Comeback der DTM im Jahr 2000 fest zum Kalender. Nach dem Hockenheimring wurden auf keinem Kurs so viele Rennen ausgetragen wie auf dem in der Eifel, der auch wegen seiner Wetterkapriolen schon für so manches spektakuläre Rennen gesorgt hat. Mit der Nordschleife und der großen Begeisterung der Fans ist das Gastspiel einer der großen DTM-Klassiker. Siebenmal trug sich bisher ein Audi-Fahrer in die Siegerliste ein, zuletzt Ekström in der Saison 2011.

Für Timo Scheider, Mike Rockenfeller und das Team Phoenix ist der Lauf am Nürburgring ein Heimspiel: Sowohl der zweimalige Meister als auch der amtierende Champion sind in unmittelbarer Nähe der Strecke aufgewachsen und freuen sich über entsprechend viele Verwandte, Freunde und Bekannte, die ihnen die Daumen drücken. Das Team von Ernst Moser, das die Audi RS 5 DTM von Scheider und Rockenfeller einsetzt, braucht auf dem Weg von Meuspath ins Fahrerlager nur eine Straße zu überqueren.

49 Runden absolvieren die Piloten auf der 3,629 Kilometer langen Kurzanbindung. Mit der Start-Ziel-Geraden vor der ersten Kurve und der Gegengeraden vor der Schikane gibt es gleich zwei geeignete Stellen, an denen das Drag-Reduction-System (DRS), mit dem der Heckflügel per Knopfdruck flach gestellt werden kann, Überholmanöver unterstützen kann.

Stimmen der Verantwortlichen

Dieter Gass (Leiter DTM): "Nach dem schwierigen Wochenende in Österreich können wir es nicht abwarten, zum Nürburgring zu kommen. Wir haben etwas gutzumachen. Ein Manko in Spielberg war unsere Leistung im Zeittraining. Deshalb werden wir uns konzentriert vorbereiten, um uns beim nächsten Rennen am Samstag in eine bessere Ausgangsposition zu bringen. Wenn uns das gelingt, dann sollten wir am Nürburgring in der Lage sein, ein Wörtchen um den Sieg mitzureden. Der Rückstand von Mattias in der Tabelle ist zwar angewachsen, aber wir werden weiter versuchen, um die Meisterschaft zu kämpfen."

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): "Der Nürburgring hat für uns eine besondere Bedeutung. Wir haben hier als Team unseren ersten DTM-Sieg überhaupt geholt und auch danach schon viele tolle Momente erlebt. Unser gemeinsames Ziel ist, Marco Wittmann so viele Punkte wie möglich wegzunehmen, um Mattias wieder ins Titelrennen zu bringen."

Ernst Moser (Teamchef Phoenix): "Das Rennen auf dem Nürburgring ist für uns einer der Höhepunkte im Kalender. Unsere Zielsetzung ist ganz klar, bei unserem Heimspiel den ersten Saisonsieg für Audi zu holen. Bis dahin müssen wir noch einige Hausaufgaben erledigen, um alles zur richtigen Zeit auf den Punkt zu bringen."

Arno Zensen (Teamchef Rosberg): "Auch für mich persönlich ist es ein Heimrennen, weil ich in der Nähe des Nürburgrings geboren bin. Die ganze Mannschaft ist hoch motiviert und möchte das Rennen gewinnen."

Stimmen der Audi-Fahrer

Mattias Ekström: "Der Nürburgring ist einer meiner ganz persönlichen Favoriten im Kalender, weil man im Idealfall zwei tolle Dinge miteinander kombinieren kann: ein erfolgreiches Wochenende im DTM-Auto auf der Rennstrecke und ein paar Runden in einem schnellen Serien-Audi auf der Nordschleife nebenan."

Jamie Green: "Ich war in Spielberg in der Lage, um den Sieg zu kämpfen, und gehe davon aus, dass es am Nürburgring genauso sein wird. Meine Jungs und ich haben vor jedem Wochenende den Sieg als Ziel - und ich denke, das ist auch realistisch."

Miguel Molina: "Der Nürburgring ist eine meiner Lieblingsstrecken. Der Kurs liegt unserem Auto, ich bin motiviert, das Team arbeitet klasse - also haben wir alle Zutaten für ein erfolgreiches Wochenende zusammen."

Edoardo Mortara: "Grundsätzlich liegt mir die Strecke gut. Aber wir alle haben in diesem Jahr lernen müssen, dass die DTM unberechenbarer ist als jemals zuvor. Vieles wird auf ein optimales Zeittraining ankommen - dann ist alles möglich."

Nico Müller: "Der Nürburgring ist eine coole Strecke, ich freue mich darauf. Ich hake das Rennen in Spielberg ab und möchte wieder an die Leistung von Moskau anknüpfen, wo ich Punkte geholt habe."

Mike Rockenfeller: "Nach einigen schwierigen Rennen wäre der Nürburgring der optimale Ort, um wieder ein gutes Ergebnis einzufahren. Aber natürlich lässt sich in der DTM nichts erzwingen, nur weil es das Heimrennen von meinem Team und mir ist. Wir versuchen alles und haben eine gute Chance, ganz vorn dabei zu sein."

Timo Scheider: "Mein großer Wunsch wäre, dass unsere Pechsträhne vorbei ist und wir genau dort weitermachen, wo wir in Spielberg aufgehört haben. Das Heimspiel ist etwas ganz Besonderes, weil viele Freunde und Bekannte zum Daumendrücken kommen. Außerdem ist es auch das Heimrennen meines Teams Phoenix und meines Teamkollegen. Viele gute Gründe also, dort noch einen draufzulegen."

Adrien Tambay: "Der Nürburgring ist ein toller Ort mit einer großen Geschichte im Motorsport. Auch deshalb freue ich mich auf das Rennen dort. Es ist schön, die große Motivation im ganzen Team zu spüren, endlich den ersten Sieg zu holen. Unsere Leistung im Rennen war schon in Spielberg stark, jetzt wollen wir im Zeittraining nachlegen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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