Mit Marco Wittmann haben Stefan Reinhold und RMG 2014 schon öfter gejubelt...

DTM 2014

— 12.08.2014

RMG: Die neuen Meistermacher aus der Eifel?

Nach Phoenix-Audi nun RMG-BMW: Ein Rennstall aus der Eifel schickt sich an, in der DTM ganz nach vorn zu fahren - Teamchef Stefan Reinhold erklärt den Aufschwung

Wenn die DTM vom 15. bis 17. August 2014 am Nürburgring Station macht, freuen sich gleich mehrere Teams auf ein Heimrennen. Darunter auch RMG-BMW rund um Teamchef Stefan Reinhold. Bei ihm ist die Vorfreude besonders groß, schließlich führt sein Pilot Marco Wittmann derzeit die Meisterschaft an und auch in der Teamwertung liegt der Rennstall aus Niederzissen ganz vorn. Zudem haben sich die beiden Fahrer Wittmann und Maxime Martin vier von sechs möglichen Rennsiegen gesichert.

Dabei hatte Reinhold das Team erst 2010 gegründet. Das folgende Jahr bereitete man sich zusammen mit BMW auf den Einstieg in die DTM vor. "Im ersten Jahr in der DTM waren wir ganz gut dabei", sagt Reinhold. Es fuhren der damals aktuelle Meister Martin Tomczyk und der US-Amerikaner Joey Hand für die Mannschaft aus Niederzissen und holten insgesamt drei Podestplätze. "Im vergangenen Jahr hatten wir einen Tiefpunkt, und in diesem Jahr sind wir wieder weiter vorn", meint der Teamchef mit einem Augenzwinkern.

Reinholds Motorsport-Karriere war schon immer eng mit dem Nürburgring verbunden, und so gab es bei der Wahl des Teamsitzes nicht viele Optionen. "Ich habe früher für Zakspeed und Phoenix gearbeitet - also immer in der Nähe des Nürburgrings. Ich habe dort auch einige 24-Stunden-Rennen absolviert", so Reinhold. "Deswegen ist der Nürburgring für mich das wichtigste Rennen des Jahres."

Nach der schlechten Saison 2013 bekam Reinhold gleich zwei neue Piloten für sein Team: Wittmann, der in seiner ersten Saison bereits mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam machen konnte, und Martin, der als kompletter Neuling aus dem GT-Sport in die DTM wechselte. "Wir konnten mit den beiden über den Winter schon viel arbeiten", erklärt Reinhold.

"Marco ist ein absoluter Profi, obwohl er erst 25 ist." Von dem jungen Fürther ist auch BMW-Sportchef Jens Marquardt begeistert: "Marco kam von der ersten Minute an mit dem BMW M4 sehr gut zurecht - mit der Grundbalance, mit dem Grundfahrverhalten. Er hat mit dem Team und auch mit seinem Ingenieur sehr, sehr gut zusammengefunden."

Immerhin kann sich RMG auf die Fahne schreiben, in diesem Jahr alle BMW-Siege eingefahren zu haben. Auch Marquardt freut sich über diese Entwicklung: "Das ist die Frucht harter Arbeit. Das Team hat sich immer wieder selbst analysiert. Was können wir besser machen, was stimmt in den Abläufen nicht? Sie haben im vergangenen Jahr schon einige Stellschrauben gedreht, auch personell ein, zwei Änderungen vorgenommen."

Und nun hat es RMG in der Hand, mit Wittmann den nächsten Meister in der DTM zu stellen. Nach dem Phoenix-Team, dass sich mit Mike Rockenfeller den Titel 2013 gesichert hat, wäre RMG schon das zweite Team aus der Umgebung des Nürburgring, das den DTM-Titel holt - die Eifel scheint eine gute Basisstation zur Erzielung motorsportlicher Topleistungen zu sein.

Fotoquelle: xpbimages.com

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