DTM am Nürburgring: Freitag

DTM 2014

— 17.08.2014

Mercedes erfreut sich an "guter Mannschaftsleistung"

Fünf Piloten in den Top 10 am Nürburgring: von einem dauerhaften Formtief ist bei Mercedes nichts mehr zu sehen - Paul di Resta: "Müssen weiter pushen"

Mercedes-Pilot Paul Di Resta beendete das siebte Saisonrennen der DTM auf dem Nürburgring auf dem vierten Platz. Der DTM-Champion des Jahres 2010 fuhr vor 80.000 Zuschauern am Rennwochenende 0,902 Sekunden vor seinem Markenkollegen Daniel Juncadella über die Ziellinie. Der spanische Mercedes-Junior erzielte mit Platz fünf sein bislang bestes Saisonergebnis. Insgesamt ist man im Lager der Stuttgarter mit dem Ergebnis des Nürburgring-Rennens zufrieden.

Christian Vietoris verbesserte sich im Verlauf des Rennens um drei Positionen. Er überquerte die Ziellinie hinter seinen beiden Markenkollegen Di Resta und Juncadella als Sechster. Robert Wickens beendete den siebten Saisonlauf vor Pascal Wehrlein als Neunter. Der Mercedes-Junior belegte als Zehnter den letzten Punkterang. Gary Paffett und Witali Petrow kamen nach 49 Rennrunden auf den Positionen 16 und 18 ins Ziel.

Mercedes-Stimmen zum Rennen

Paul Di Resta: "Das war eine großartige Leistung von Marco Wittmann. Gratulation an ihn. Wir können mit Platz vier zufrieden sein. Wir hatten heute ein sehr starkes Auto, besonders auf den Option-Reifen. Damit war die Pace sehr gut. Vielen Dank an mein Team für die großartige Vorbereitung des Autos. Aus Teamsicht war es heute ein gutes Rennen für uns und das auf einer Strecke, von der wir dachten, dass sie unserem Auto nicht so gut liegen würde. Wir scheinen also auf dem richtigen Weg zu sein. Jetzt müssen wir weiter pushen und alles geben, um uns weiter zu steigern."

Daniel Juncadella: "Endlich ein gutes Ergebnis für mich in dieser Saison. Ich bin ein fehlerfreies Rennen gefahren. Am Start habe ich außen etwas riskiert - das hat sich ausgezahlt. Es hat Spaß gemacht, hier zu überholen. Denn das ist auf dieser Strecke nicht einfach. Edoardo Mortara hat Paul und mich aufgehalten. So hatten wir keine Chance auf das Podium. Aber Fünfter ist ein gutes Ergebnis, mein zweitbestes in der DTM."

Christian Vietoris: "Unter dem Strich war das ein gutes Heimspiel für mich. Das Wochenende begann am Samstag etwas durchwachsen. Das Qualifying war okay. Im Rennen konnte ich dann einige Positionen gutmachen und ein paar Punkte einfahren. Dadurch habe ich auch in der Meisterschaft einige Positionen gutgemacht. Trotzdem wäre mehr drin gewesen. Die Situation mit Augusto Farfus in der ersten Runde hat mich leider einige Plätze gekostet. Aber insgesamt war es ein ordentliches Wochenende für mich."

Robert Wickens: "Nach dem Rennverlauf und den Umständen bin ich mit Platz neun zufrieden. Mit fünf Mercedes-Benz Fahrern in den Top 10 haben wir heute ein gutes Mannschaftsergebnis erzielt. Das stimmt mich optimistisch. Für mich persönlich hätte es jedoch gerne ein bisschen besser sein können."

Pascal Wehrlein: "Alles in allem bin ich mit meinem Rennen zufrieden. Wenn man von Position 18 startet und dann noch in die Punkte fährt, muss man vieles richtig gemacht haben. Ich konnte schon zu Beginn des Rennens Positionen gutmachen und durch die gelungene Boxenstopp-Strategie habe ich weitere Plätze gewonnen. Jetzt muss das Ziel für die letzten drei Rennen sein, weiter kontinuierlich zu punkten und eventuell noch ein Podium zu erzielen."

Gary Paffett: "Ich hatte einen guten Start und machte dabei einige Plätze gut. Dann war ich direkt hinter Pascal und hatte einen engen Zweikampf mit Timo Glock. Er hat mich in Kurve drei angeschoben, dann fuhren wir Seite an Seite durch Kurve fünf. In Kurve sechs hat er mich dann erwischt. Leider war mein Auto danach so stark beschädigt, dass ich für den Rest des Rennens viel Abtrieb am Heck verloren habe. Das hat mein Rennen zerstört."

Witali Petrow: "Leider hatte ich am Start zu viel Wheelspin. Deshalb kam ich nicht gut weg und verlor viel Zeit. Danach musste ich hart angreifen, um mir die verlorenen Plätze wieder zurückzuholen. Das hat Spaß gemacht. Zur Rennmitte habe ich dann den Randstein zu sehr berührt und mich gedreht. Das war mein Fehler. Das hat mich einige Sekunden gekostet."

Wolfgang Schattling: "Fünf Autos in den Top 10: Das ist gutes Mannschaftsergebnis für uns, ganz besonders wenn man unsere Startpositionen berücksichtigt. Natürlich haben wir am Ende auf einen Podestplatz gehofft, aber es hat leider nicht ganz gereicht. Die Situation mit Robert tut uns leid. An dieser Stelle wird eigentlich nicht gebremst. Da hatte er keine Chance. Wir dachten vor dem Wochenende, dass der Nürburgring unserem Auto nicht liegen würde. So gesehen können wir mit den Fortschritten bei der Entwicklung und dem Gesamtergebnis zufrieden sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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