Antonio Felix da Costa trauert der Formel 1 derzeit keine Träne nach, wie er sagt

DTM 2014

— 19.08.2014

Felix da Costa versichert: "Hatte noch nie so viel Spaß"

Erneut zieht Antonio Felix da Costa im Red-Bull-Nachwuchskader den Kürzeren und steigt nicht in die Formel 1 auf, will das aber nicht als Rückschlag verstehen

Und wieder kriegt ein anderer Nachwuchspilot den Zuschlag: Nicht Antonio Felix da Costa sitzt 2015 bei Toro Rosso im Formel-1-Stammcockpit, sondern Max Verstappen. Der erst 16-Jährige hat die Red-Bull-Führung in seiner ersten Saison im Formelauto so überzeugt, dass er gleich ganz nach oben befördert wird. Felix da Costa hingegen muss weiter abwarten. Aber das macht ihm offenbar nichts aus.

"Meine Aufgabe ist, mein Bestes zu geben, wo auch immer ich bin", erklärt der Nachwuchsfahrer aus Portugal auf seinen Social-Media-Portalen. Felix da Costa weiter: "Derzeit ist die DTM die vielleicht konkurrenzfähigste Meisterschaft der Welt. Und ich hatte noch nie in einer Saison so viel Spaß wie 2014 mit BMW in der DTM. Parallel dazu helfe ich Red Bull in der Formel 1. Ich bin dort Test- und Ersatzfahrer."

"Wohin die Reise für mich geht, das weiß ich nicht. Niemand kann in dieser Welt etwas vorhersagen", meint der 22-Jährige. Er arbeite zwar auf seine Formel-1-Chance hin, tue dies aber nicht mit aller Verbissenheit, wie er sagt. "Ich bin jedenfalls nicht besessen davon, sondern genieße jede Minute in der DTM - oder wo auch immer. Ich danke BMW und Red Bull für die Unterstützung. Und auf weitere zehn Jahre!"

Ganz ohne Formelcockpit ist Felix da Costa übrigens nicht: Für das Aguri-Team bestreitet er die in Kürze beginnende Formel-E-Saison als Stammpilot. Seinem Red-Bull-Kollegen Verstappen, der den Vorzug erhalten hat, wünscht er indes schon jetzt "alles Gute in der Formel 1". Und weiter: "Max ist ein besonderer junger Kerl, ganz klar. Ich gratuliere ihm zu seinem Cockpit bei Toro Rosso 2015."

Damit wiederholt sich aus der Sicht von Felix da Costa übrigens die Geschichte: Schon vor einem Jahr befand sich der Portugiese im Rennen um ein Formel-1-Cockpit, zog damals aber den Kürzeren gegen Daniil Kwjat. Der Russe wurde zum Stammfahrer bei Toro Rosso bestellt, Felix da Costa wechselte in die DTM. Bisher hat er dort aber nur einmal gepunktet: Platz acht am Hungaroring bei Budapest.

Fotoquelle: xpbimages.com

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