Bereit für den Siegersprung? Wittmann kann schon am Lausitzring DTM-Meister werden

DTM 2014

— 29.08.2014

So wird Wittmann am Lausitzring DTM-Champion

Wie viele Punkte braucht Marco Wittmann noch zum DTM-Titelgewinn und wer könnte ihm am Lausitzring wie vom vorzeitigen Triumph abhalten?

Marco Wittmann (RMG-BMW) hat schon eine Hand am DTM-Pokal. Um das zu erkennen, reicht ein Blick in die Gesamtwertung. Dort führt der Deutsche nämlich mit einem Vorsprung von 64 Punkten. Und das bedeutet: Schon beim drittletzten Rennen des Jahres, am Lausitzring, kann Wittmann aus seiner Sicht alles klarmachen und den Titelgewinn sicherstellen. Wir erklären, wie es gelingen kann!

Wittmann muss am Lausitzring nicht einmal in die Top 3 fahren, um vorzeitig DTM-Meister zu werden. Bei seinem großen Vorsprung reicht ihm schon ein vierter Platz, um seine Verfolger entscheidend zu distanzieren - egal, wie sie abschneiden. Bei noch maximal zu vergebenden 50 Punkten in Zandvoort und Hockenheim wäre der Abstand zu groß, als dass ihn einer seiner verbliebenen Rivalen noch abfangen könnte.

Apropos Rivalen: Das sind Mattias Ekström (64 Punkte zurück), Edoardo Mortara (64 Punkte zurück) und DTM-Titelverteidiger Mike Rockenfeller (67 Punkte zurück). Sie müssen am Lausitzring jeweils 14 beziehungsweise 17 Punkte auf Wittmann aufholen, um das Titelrennen weiter offenzuhalten. Doch damit hätten sie nur den ersten "Matchball" abgewehrt - Wittmanns Vorsprung wäre immer noch gewaltig.

Im Schnitt hat der aktuelle DTM-Spitzenreiter in sieben Rennen jedes Mal rund 17 Punkte abgestaubt, wäre in der Theorie also jedes Mal aufs Treppchen gefahren. Die Bilanz der Verfolger: Ekström und Mortara kommen gerade mal auf acht Punkte pro Rennen, Rockenfeller sogar nur auf sieben. Kein Wunder: Sie alle hatten 2014 schon zwei "Nuller" und keinen Sieg - Wittmann erst einen Ausfall und vier Siege.

Die große Frage im Saisonendspurt der DTM lautet also wahrscheinlich nicht, wer sich den Fahrertitel sichert, sondern wer die Positionen hinter Wittmann belegt. Und in diesem Rennen ist noch alles offen. Rechnerisch hat selbst der in dieser Saison einzige Fahrer ohne Punkte, Witali Petrow (Mücke-Mercedes) die Chance, bester Verfolger zu werden. Dafür bräuchte er aber mindestens einen Sieg.

Fotoquelle: xpbimages.com

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