Die Audi-Flotte rückt am Lausitzring aus, um endlich den ersten Saisonsieg zu holen

DTM 2014

— 09.09.2014

Audi: Nur der Sieg zählt am Lausitzring

Den Fahrertitel hat Audi schon abgeschrieben, aber am Lausitzring will die Marke unbedingt den ersten Saisonsieg holen und in der Herstellerwertung punkten

Das Warten geht weiter. Und es verbleiben nur noch drei Chancen für Audi, um den so wichtigen ersten Saisonsieg einzufahren. Das ist das erklärte Ziel für das DTM-Rennen am Lausitzring, wo Audi zuletzt 2011 mit Martin Tomczyk gewonnen hat. Ähnliches schwebt den Ingolstädtern auch in diesem Jahr vor. Der Blick von Audi richtet sich dabei vor allem auf die Herstellerwertung, nicht mehr auf die Fahrertabelle.

Dort hat Marco Wittmann (RMG-BMW) nämlich schon den ersten "Matchball". Mit einem vierten Platz kann er seine drei verbliebenen Titelrivalen Mattias Ekström (Abt-Sportsline-Audi), Edoardo Mortara (Abt-Audi) und DTM-Meister Mike Rockenfeller (Phoenix-Audi) bereits entscheidend distanzieren. Offen sind dagegen noch die Gesamtwertungen für Hersteller und Teams, in denen sich Audi noch Chancen ausrechnet.

Dieter Gass (Leiter DTM): "Wir haben die kleine Auszeit genutzt, um uns konzentriert und intensiv auf den Lausitzring vorzubereiten. Die Leistung im Zeittraining am Nürburgring hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere Zielsetzung bleibt: Wir wollen das erste Rennen für Audi in dieser Saison gewinnen und die Herstellerwertung haben wir fest im Fokus."

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt-Sportsline): "Egal, wie deutlich es in der Tabelle auch aussehen mag: Wir kommen motivierter denn je an den Lausitzring und wollen den vielen Audi-Fans dort ein tolles Rennen und hoffentlich den ersten Sieg in diesem Jahr bieten."

Ernst Moser (Teamchef Phoenix): "Mit dem Rückenwind von Mike Rockenfellers zweitem Platz am Nürburgring und Timo Scheiders starker Leistung im Qualifying wollen wir den Fans auch in der Lausitz eine gute Show und Unterhaltung bieten."

Arno Zensen (Teamchef Rosberg): "Die kleine Sommerpause hat den Jungs gutgetan und uns allen die Möglichkeit gegeben, uns bestmöglich auf das nächste Rennen vorzubereiten. Es wird Zeit, dass der Knoten platzt und der erste diesjährige Sieg eingefahren wird."

Mattias Ekström (Abt-Sportsline): "Wenn ich alle Testfahrten und Events mit einrechne, war ich in meiner Karriere wohl an keiner Rennstrecke häufiger als am Lausitzring. Die meisten Erinnerungen sind positiv, deshalb bin ich auch für das Rennen optimistisch. Mein Ziel ist der Sieg oder zumindest ein Platz auf dem Podium, denn auch die Vizemeisterschaft wird noch hart umkämpft sein."

Jamie Green (Rosberg): "Obwohl ich auf dem Lausitzring schon viele Rennen bestritten habe, fehlt dort noch ein Sieg in meiner Sammlung. Ohne die vielen Zwischenfälle hätte ich schon am Nürburgring wieder auf dem Podium stehen können. Ich sehe keinen Grund, warum wir das in der Lausitz nicht nachholen könnten."

Miguel Molina (Abt-Sportsline): "Meine letzten vier Rennen waren nicht gerade berauschend, deshalb kann ich es kaum erwarten, endlich wieder zu fahren. Der Lausitzring war in der Vergangenheit nicht unbedingt eine besonders gute Strecke für Audi. Unser gemeinsames Ziel ist es, das schleunigst zu ändern."

Edoardo Mortara (Abt): "Der Platz auf dem Podium und die Champagnerdusche auf dem Nürburgring haben sich sehr gut angefühlt. Wir werden versuchen, die Abstimmung unseres RS 5 noch weiter zu optimieren und uns dann in der Lausitz den nächsten Pokal zu holen."

Nico Müller (Rosberg): "Wieder eine neue Strecke und damit eine neue Herausforderung für mich. Ich habe gemeinsam mit meinem Team die kleine Pause genutzt, um zu analysieren, was wir noch besser machen können. Das wollen wir jetzt umsetzen und die Punkte sammeln, die wir zuletzt liegen gelassen haben."

Mike Rockenfeller (Phoenix): "Ich möchte den Aufwärtstrend vom Nürburgring fortsetzen und auch in der Lausitz ordentlich Punkte sammeln. Wenn wir uns konzentrieren, keine Fehler machen und ein fehlerfreies Wochenende erwischen, dann können wir ganz vorn mitfahren."

Timo Scheider (Phoenix): "Das Wochenende auf dem Lausitzring ist eine gute Chance für mich, das verkorkste Nürburgring-Rennen vergessen zu machen. Ich hoffe, dass mein Rennpech für diese Saison endlich aufgebraucht ist. Die Lausitz war in der Vergangenheit ein schwieriges Pflaster für Audi. Trotzdem wollen wir mit einer geschlossen starken Teamleistung wichtige Punkte für die Herstellerwertung holen."

Adrien Tambay (Abt): "Nach dem letzten Rennwochenende kann es für mich nur besser werden. Ich will vor allem im Qualifying wieder zu alter Form zurückfinden, um eine bessere Ausgangsposition im Rennen zu haben. In den beiden vergangenen Jahren hat das in der Lausitz gut funktioniert. Dieses Mal will ich um Punkte und Pokale fahren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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