Mercedes setzt beim vorletzten Rennen in Zandvoort erstmals neues Material ein

DTM 2014

— 09.09.2014

Der modifizierte Mercedes kommt in Zandvoort

Beim vorletzten DTM-Saisonrennen in Zandvoort will Mercedes mindestens ein modifiziertes Auto einsetzen und damit den Anschluss an Audi und BMW herstellen

Der umgebaute Mercedes wird noch in diesem Jahr sein Renndebüt in der DTM geben. Das hat Gary Paffett (HWA-Mercedes) vor dem siebten Saisonlauf am Lausitzring bestätigt. Demnach soll schon beim darauf folgenden Rennen erstmals ein modifiziertes Fahrzeug in der Startaufstellung stehen. Welcher der sieben Mercedes-Piloten dann am Steuer des Neuwagens sitzen wird, ist noch unklar.

Möglicherweise kommen über kurz oder lang aber alle zum Zuge, wie Paffett erklärt. "In Zandvoort wird ein Fahrzeug mit dem Upgrade-Paket antreten, in Hockenheim vielleicht schon alle", so der britische Rennfahrer. Er fügt hinzu: "Das dürfte interessant werden. Wir müssen dann an der Spitze mitkämpfen können. Sollte das nicht der Fall sein, steht uns ein sehr schwieriges Jahr 2015 ins Haus."

Denn eigentlich sind die Rennwagen der DTM technisch "eingefroren", doch aufgrund der schwachen Leistung zu Saisonbeginn machen die Verantwortlichen eine Ausnahme: Mercedes durfte in den vergangenen Wochen und Monaten nachbessern, was dieser Tage auch auf der Strecke überprüft wurde. "Wir waren am Lausitzring zum Testen und haben dabei einige Komponenten ausprobiert", sagt Paffett.

Viele Neuerungen seien es nicht gewesen, so der Mercedes-Pilot. "So lange war die Entwicklungszeit auch wieder nicht. Es ist aber in jedem Fall ermutigend", meint Paffett. "Wir als Team haben jetzt ein viel besseres Verständnis vom Auto, können mehr aus ihm herausholen. Mit den Upgrades für Zandvoort können wir dann einen weiteren Schritt machen und vielleicht aus eigener Kraft um den Sieg kämpfen."

"Noch", und das betont der Ex-DTM-Champion, "sind wir aber nicht so weit. Es fehlt uns an Leistung. Auf den meisten Strecken haben wir einfach keine Chance, um die Pole-Position oder den Sieg zu fahren. Ausnahmen sind vielleicht Kurse, die uns technisch entgegen kommen. Auf Strecken mit langen Geraden und engen Kurven sind wir normalerweise recht konkurrenzfähig", erklärt Paffett.

"Wo hingegen viel Abtrieb und Anpressdruck in schnellen Kurven gefragt ist, haben wir Probleme. Unser Auto ist eben generell nicht so schnell wie die Fahrzeuge von Audi und BMW. Deshalb war es bisher nicht sehr einfach für uns und deshalb wurde es uns gestattet, das Auto zu modifizieren", sagt der Mercedes-Fahrer. Ohne die Neuteile sei man aber "nicht nahe genug dran, um wirklich kämpfen zu können".

Fotoquelle: xpbimages.com

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