DTM am Lausitzring: Pre-Events

DTM 2014

— 13.09.2014

Immer wieder der gleiche Audi-Film: "Langsam nervt's!"

Mattias Ekström in der Lausitz auf Startplatz drei, Jamie Green und Timo Scheider direkt dahinter - Audi wieder sehr gut, aber wieder nicht Spitze

"Ich weiß nicht so ganz, was ich sagen soll. Ich habe den Eindruck, ich sehe jedes Wochenende den gleichen Film", sagt Audi-DTM-Rennleiter Dieter Gass nach einem erfolgreichen Qualifying seiner Mannschaft in der Lausitz. Mattias Ekström auf Platz zwei, Jamie Green auf Rang drei und Timo Scheider in der Zeitenjagd Vierter. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, aber wieder einmal fehlt den Ingolstädtern das erhoffte Glanzlicht. Platz eins scheint tabu zu sein.

"Wir sind immer gut, haben meistens eine geschlossene Mannschaftsleistung, aber irgendeiner turnt uns immer wieder vor der Nase herum", so Gass, dessen Piloten sich hinter Polemann Pascal Wehrlein (Mercedes) anstellen mussten. Gass erklärt: "Damit will ich keinesfalls die Leistung von Pascal Wehrlein schmälern, der eine absolute Topleistung abgeliefert hat. Aber für uns muss ich sagen: Langsam nervt's halt!"

"Wir sind in einer guten Position, wir werden wieder angreifen. Ich hoffe, dass es diesmal klappt", so der Audi-DTM-Boss. "Bei abtrocknender Strecke war es für alle recht schwierig. Wir können mit unserer Performance zufrieden sein. Wir haben vier Audis in den Top 8. Drei Autos auf den Rängen zwei bis vier - sehr schön. Wir dürfen uns auf ein interessantes Rennen freuen. Für Mattias freut es mich ungemein, dass er endlich mal wieder in der ersten Reihe steht. Das wünschen wir uns seit langer Zeit.

Ekström endlich wieder in erster Reihe

"Es war keine Lotterie", meint der schwedische Ex-DTM-Champion mit Blick auf die Bedingungen. "Im Qualifying gab es eine mehr oder weniger trockene Linie. Alle konnten wirklich am Maximum fahren. Wenn man sich die Rundenzeiten anschaut, dann wird das deutlich. Es ist doch generell immer so: Die Bedingungen sind für alle gleich." Ekström hat das Qualifying bereits abgehakt. Er wittert die große Chance auf einen Sieg am Sonntag.

"Wir kennen seine Rennperformance, die er sonntags immer wieder abliefert. Wenn er das morgen wieder so hinkriegt, dann hat er eine sehr gute Chance", meint Gass. Die Ansagen aus dem Audi-Lager sind vorsichtig. An einen Sieg glaubt man erst, wenn er tatsächlich eingefahren ist. Zu oft schon wurde man in dieser Saison enttäuscht. Immerhin: Audi hat gleich drei Piloten in bester Ausgangslage. Jamie Green hatte in den vergangenen Wochen ebenfalls oftmals starke Fahrten in den Rennen.

"Es war schon irgendwie eine interessante Aufgabe. Wir sind quasi ohne Vorbereitung auf eine Strecke gegangen, die sich von Runde zu Runde immer wieder verändert hat. Es war ein schwieriges, aber auch nettes Qualifying", berichtet der Brite. "Ich bin zufrieden. Vielleicht hätte ich noch eine Zehntelsekunde mehr herausquetschen können. Manchmal kommt man nahe an diese ultimative Grenze heran, manchmal trifft man den Nagel voll auf den Kopf. Von Startplatz drei bieten sich einige Chancen. Ich bin also recht glücklich."

Fotoquelle: xpbimages.com

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