Beim vorletzten DTM-Saisonlauf darf DRS - wie überall sonst auch - genutzt werden

DTM 2014

— 24.09.2014

Fahrergewerkschaft erwirkt DRS-Einsatz in Zandvoort

Im vergangenen Jahr noch kurzfristig verboten, in diesem Jahr durch eine Initiative der Fahrergewerkschaft erlaubt: In Zandvoort darf DRS verwendet werden

Die neue Fahrergewerkschaft der DTM (DTMDA) hat sich durchgesetzt: In diesem Jahr dürfen die Piloten der DTM auch in Zandvoort die Überholhilfe DRS (Drag-Reduction-System) einsetzen. Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen die Nutzung der Vorrichtung noch kurzfristig verboten. Sicherheitsgründe waren damals als Grund für die Entscheidung angegeben worden.

Die Bedenken vom vergangenen Jahr scheinen 2014 aber nicht auszureichen, um erneut ohne DRS anzutreten. Zumindest die Piloten können sich offenbar gut damit arrangieren, auch in Zandvoort mit der Überholhilfe zu fahren: "Wir Fahrer haben genug Erfahrung, um zu wissen, wann wir das DR-Sysem einsetzen können und wann nicht", erklärt Christian Vietoris als Mitglied der Fahrergewerkschaft.

Gemeinsam hätten die 22 in der DTMDA engagierten Piloten - nur Mattias Ekström (Abt-Sportsline-Audi) ist nicht in dieser Organisation dabei - ein Umdenken erwirkt. Vietoris bezeichnet dies als "sehr positive Entscheidung" seitens der Fahrer. Sie hätten "Einfluss genommen - und dementsprechend fahren wir jetzt in Zandvoort mit DRS", sagt der Mercedes-Pilot vor dem neunten DTM-Saisonlauf.

Fotoquelle: Audi

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