Saison 2003 in Zandvoort: Timo Scheider führte im Opel Astra bis zum zweiten Stopp

DTM 2014

— 25.09.2014

Scheider will in Zandvoort endlich siegen: "Wäre mein Traum"

Audi-Pilot Timo Scheider will den Zandvoort-Fluch endlich bezwingen: Gelingt dem zweimaligen Champion endlich ein blitzsauberes Rennen auf der "Sandbahn"?

Der Strand, das Meer, die netten Lokale und die traditionsreiche Strecke - eigentlich mag Timo Scheider Zandvoort sehr gern. Aber nur eigentlich. Den deutschen Audi-Piloten und die "Sandbahn" inmitten der Nordseedünen verbindet eine Art Hassliebe. Scheider ist in Zandvoort immer schnell, hat aber dennoch noch nie am Renntag ganz oben auf dem Podest stehen dürfen. Mit größer Entschlossenheit geht der zweimalige Champion an das bevorstehende DTM-Wochenende. Es gilt, endlich die alte Rechnung zu begleichen.

"Wenn man an einer Rennstrecke viermal auf der Pole-Position gestanden, aber das Rennen nie gewonnen hat, dann ist relativ schnell klar, was die offene Rechnung ist. Es ist der Sieg in Zandvoort", so Scheider vor der Ankunft in den Niederlanden. "Ich liebe diese Strecke. Aber aufgrund der Pole-Positions und anderer Vorkommnisse ist da für mich einfach kein Haken dran. Das ärgert mich. Deshalb war mein Jubelschrei vermutlich der größte, als ich hörte, dass wir wieder in Zandvoort fahren, dass ich wieder eine Chance bekomme, die Rechnung zu begleichen."

Am schmerzhaftesten war Scheiders Erfahrung mit Zandvoort 2003. Der damalige Opel-Pilot führte das Rennen bis zum zweiten Boxenstopp an, es hätte der erste DTM-Sieg für den damals 24-Jährigen und für Opel der erste Erfolg seit drei Jahren werden können. Aber daraus wurde nichts, weil beim zweiten Stopp das rechte vordere Rad nicht fest am Astra V8 angezogen wurde. Mit einem Dreirad gewinnt man kein ernsthaftes Automobilrennen.

All die Enttäuschungen will Scheider mit einem Sieg in Zandvoort am Sonntag wettmachen. Der erfahrene Audi-Pilot ist froh, diese Chance in diesem Jahr überhaupt zu bekommen. Ursprünglich war Zandvoort nicht im Kalender der Saison 2014. Erst nach der Absage des geplanten China-Laufs tauchten die Niederlande wieder auf der DTM-Landkarte auf. "Im aktuellen Jahr hätte es für Audi nicht besser sein können als nach Zandvoort zu reisen und vielleicht dort endlich den ersten Sieg in diesem Jahr einzufahren", sagt Scheider.

"Ich persönlich würde gern meinen ersten Zandvoort-Sieg abhaken. Das würde mir, so glaube ich, sehr gut tun. Und Audi natürlich auch", meint der Deutsche. "Wir bei Audi hatten schon starke Rennen. Wir hatten auch mehrfach ein Auto, um zu gewinnen. Letztendlich hat es bisher nicht funktioniert. Das war nicht immer nur Pech. Es hat auch das Glück gefehlt. Mein Ziel muss sein, im Qualifying konkurrenzfähig dazustehen. Und hoffentlich können wir den ersehnten Sieg erreichen. Das wäre mein Traum."

Fotoquelle: xpb.cc

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