DTM in Zandvoort: Pre-Events

DTM 2014

— 27.09.2014

Zandvoort: Wittmann lässt nicht locker

Der neue Champion Marco Wittmann (BMW) sichert sich die Bestzeit im ersten Freien Training in Zandvoort: Petrow mit Crash, Vietoris im "neuen" Mercedes

Die DTM hat zum Auftakt des Rennwochenende in Zandvoort viel Staub aufgewirbelt. Auf der noch schmutzigen Strecke in den niederländischen Dünen zeigten die 23 Piloten im ersten Freien Training einige Ausrutscher. Die Bestzeit der Session, die bei sonnigen zwölf Grad bei besten Bedingungen stattfand, sicherte sich BMW-Pilot Marco Wittmann. Der neue Champion war in 1:32.002 Minuten einen Hauch schneller als Audi-Fahrer Mattias Ekström (+0,048 Sekunden).

In der Frühphase des Trainings kamen schnell die roten Flaggen heraus. In seiner dritten Runde legte sich Witali Petrow mit seinem Mercedes heftig auf der Zufahrt zur engen Hugenholtz-Kurve ab. Der Russe war im Geschlängel nach der Tarzan-Kurve auf den Randstein gekommen und schaffte es nicht mehr, das Heck seiner C-Klasse zu kontrollieren. Nach dem Einschlag humpelte Petrow zunächst, aber später gab es von Mercedes Entwarnung: "Witali ist glücklicherweise okay."

Nach einer Unterbrechung von rund 15 Minuten (Auto musste geborgen und Strecke gereinigt werden) nahmen die verbliebenen 22 Piloten ein intensives Testprogramm in Angriff. Bis zur Mitte der Session duellierten sich zunächst Ekström und BMW-Star Timo Glock (3./+0,082) um die Spitze. Die beiden Audi-Piloten Edoardo Mortara (4./+0,334) und Mike Rockenfeller (5./+0,335) hatten am Ende schon einigen Rückstand auf das führende Trio.

In der zweiten Hälfte des ersten Freien Trainings standen bei allen Teams wichtige Longruns auf dem Programm, um den Umgang mit den Reifen auf der fordernden Piste von Zandvoort optimieren zu können. Hierbei taten sich Mortara und dessen Audi-Kollege Jamie Green (15.) mit jeweils 28 Umläufen als Dauerläufer hervor. Insgesamt blieb der Eindruck haften, dass sich die Ingolstädter mit den bayerischen Kollegen aus München (BMW) auf Augenhöhe begegnen. Adrien Tambay (Audi) und Augusto Farfus (BMW) nahmen bei Exkursionen in das Kiesbett der Tarzan-Kurve viel Ballast mit.

Und Mercedes? Nach dem spektakulären Crash von Petrow traten die Stuttgarter im weiteren Verlauf kaum auffällig in Erscheinung. Bester Markenvertreter am frühen Samstagmorgen war Robert Wickens (11./+0,748). Christian Vietoris, der in Zandvoort die neu homologierte Version des Mercedes bewegt, platzierte sich mit einem Rückstand von 0,939 Sekunden nur auf Rang 14. Ob der veränderte Benz der erhoffte Fortschritt sein wird, zeigt sich frühestens im Qualifying am Nachmittag.

Fotoquelle: BMW

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