DTM in Zandvoort: Pre-Events

DTM 2014

— 27.09.2014

Zweites Zandvoort-Training: Audi macht Dampf

Audi stellt seine traditionelle Zandvoort-Stärke im zweiten Freien Training dar: Viermal vier Ringe in Front - Bestzeit für Rookie Nico Müller

Wenn nicht in Zandvoort, wo denn dann? Nach diesem Motto jagt Audi den ersten Saisonsieg. Die Voraussetzung erscheinen nach den ersten beiden Sessions gut. Im zweiten Freien Training setzten sich gleich vier Audi RS5 an die Spitze des Klassements. Schnellster Mann in der letzten Session vor dem Qualifying (14:45 Uhr) war Audi-Rookie Nico Müller in 1:31.607 Minuten. Der Schweizer hatte geringen Vorsprung auf drei seiner Markenkollegen.

Auf den Plätzen zwei und drei zeigten Mike Rockenfeller (+0,062 Sekunden) und Edoardo Mortara (+0,085) ein starkes Tempo. Vor allem der bisher amtierende DTM-Champion legte dar, wo die Qualitäten von Audi in den Nordseedünen liegen: im zweiten Sektor. Im Mittelteil, der nahezu ausschließlich aus Rechtskurven besteht, realisierte Rockenfeller eine Sektorenzeit von 23,7 Sekunden - schneller war niemand. In jenem Abschnitt hatten die Autos von BMW und Mercedes mindestens drei Zehntelsekunden Rückstand.

Hinter Jamie Green (4./+0,181) folgte der beste BMW. Timo Glock (+0,242) unterstrich seine gute Zandvoort-Form. Hinter dem Ex-Formel-1-Piloten folgte der beste Mercedes. Ein Lichtblick für die Stuttgarter: Christian Vietoris (6./+0,327) war in der neuen Version des C-Klasse Coupés um rund zwei Zehntelsekunden schneller als der beste Verfolger aus dem eigenen Hause. Robert Wickens (11./+0,528) war der schnellste Fahrer in der alten Mercedes-Variante.

Mit sieben Audis in den Top 10 sollte klar sein, welche Marke als Favorit in die Zeitenjagd am Nachmittag geht. Aber auch bei den Ingolstädtern ging nicht alles glatt. Timo Scheider (10./+0,513) rodelte kurz durch den Kies der Tarzan-Kurve. Der neue Champion Marco Wittmann, der am frühen Morgen die Bestzeit gesetzt hatte, kam nur auf Rang 13. "Qualifying ist wichtig. Heute Nachmittag läuft es wieder besser", so der RMG-BMW-Pilot. Witali Petrow (Mercedes) konnte nach seinem Crash im ersten Training nicht fahren.

Fotoquelle: xpbimages.com

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