Timo Glock darf reden wie ihm der Schnabel gewachsen ist

DTM 2014

— 16.10.2014

Fahrergewerkschaft: Agenda 2015 noch unklar

Wie die Piloten sich die Entwicklung der DTM vorstellen, wird laut Timo Glock erst im Winter besprochen - Die freie Meinungsäußerung der Kollegen begrüßt er

Die Etablierung der Fahrergewerkschaft (DTMDA) gilt als Errungenschaft im Kampf gegen das wenig konstante DTM-Reglement und die Fankritik. Die Pläne des Gremiums für die Saison 2015 sind noch nicht klar, wie Timo Glock erklärt: "Das wird erst über den Winter ein Thema werden", meint der BMW-Vertreter im dreiköpfigen Vorstand. Der Hesse will mit seinen Kollegen Zankäpfel aufgreifen und verbessern: "Es wächst mit dem, was sich generell im Dunstkreis bewegt", so Glock weiter.

Die allgemeine Agenda der DTMDA umfasst die prägnanten, aber inhaltlich unverbindlichen Ziele mehr Show, mehr Fahrzeit und mehr Rennen. "Da sind alle Fahrer einer Meinung", sagt Glock und hat sich bereits einen Punkt herausgepickt, der bei vielen Zuschauern zuletzt für Kopfschütteln sorgte: "Wir müssen das Thema Strafen einfacher gestalten." Mit dem bisherigen Arbeiten der Pilotenvertretung und ihrer Rolle innerhalb der Serie ist der MTEK-Fahrer aber durchaus zufrieden.

Glock lobt den Einfluss, nennt diesen aber beschränkt und betont die Zusammenarbeit mit dem DTM-Dachverband ITR: "Es ist für uns Fahrer positiv, dass wir uns und eine weitere Perspektive einbringen können, dass Regeländerungen überdacht werden. Das heißt aber nicht, dass wir einen Hebel ansetzten und unsere eigenen Regeln machen könnten." Dafür aber - und auch das stand immer im Fokus der Kritik - gibt es laut Glock von den Konzernen keinen Maulkorb.

Der 32-Jährige sieht sich nicht als einzigen Aktiven, der frank und frei seine Meinung sagt und verweist auf die beiden Audi-Routiniers im Feld: "Es gibt viele, die diese Themen offen ansprechen, Timo Scheider und Mattias Ekström etwa." Für Glock gehört es zur Qualität der Serie dazu, dass die Piloten nicht immer diplomatisch sind. "Ich verstecke mich nicht. Wenn die Fahrer ihre Meinung nicht mehr sagen würden, dann würden etwas richtig falsch machen." Bei BMW würden weder er noch seine Kollegen korrigiert, so Glock weiter.

Fotoquelle: xpbimages.com

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