DTM-Finale in Hockenheim: Pre-Events

DTM 2014

— 18.10.2014

Dreimal Rot in Hockenheim und Bestzeit für Wittmann

DTM-Champion Marco Wittmann (BMW) hat im zweiten Freien Training die Spitze übernommen - Mercedes-Fahrer Witali Petrow sorgt zweimal für rote Flaggen

Der neue Champion steht ganz vorn: Marco Wittmann (RMG-BMW) hat das zweite Freie Training der DTM in Hockenheim mit einer Zeit von 1:33.585 Minuten für sich entschieden. Der Deutsche geht damit als Favorit in die Qualifikation, wenngleich die Abstände beim Saisonfinale weiterhin sehr eng sind. Gerade mal 0,105 Sekunden lag Joey Hand (RBM-BMW) als Zweiter hinter Wittmann zurück.

Miguel Molina (Abt-Sportsline-Audi) auf Position drei fehlten 0,186 Sekunden auf die Bestzeit, auch Mike Rockenfeller (Phoenix-Audi/+0,238) und Antonio Felix da Costa (MTEK-BMW/+0,290) lagen noch innerhalb von drei Zehnteln hinter dem Spitzenreiter. Adrien Tambay (Abt-Audi/+0,328), Timo Glock (MTEK-BMW/+0,422) und Nico Müller (Rosberg-Audi/+0,423) fuhren ebenfalls in die Top 8.

Die beiden DTM-Ex-Champions Bruno Spengler (Schnitzer-BMW) und Mattias Ekström (Abt-Sportsline-Audi) klassierten sich auf den Positionen neun und zehn, die weiteren früheren DTM-Meister Gary Paffett (HWA-Mercedes), Paul di Resta (HWA-Mercedes), Martin Tomczyk (Schnitzer-BMW) und Timo Scheider (Phoenix-Audi) wurden auf den Rängen elf, 13, 14 und 15 abgewinkt.

Gleich dreimal war das zweite Freie Training in Hockenheim mit roten Flaggen unterbrochen worden. Zum ersten Mal bereits nach nur zehn Minuten, als Witali Petrow (Mücke-Mercedes) sein Auto mit losem Hinterrad am Streckenrand abstellte. Sein linker Hinterreifen war nicht richtig festgezurrt worden. Eine gute halbe Stunde später war es erneut Petrow, der einen Abbruch erforderlich machte.

Der Russe war in der Sachskurve abgeflogen und im Kiesbett gelandet, dabei sogar leicht vorn rechts eingeschlagen. An gleicher Stelle, rund zehn Minuten vor Schluss der einstündigen Session, erwischte es auch Jamie Green (Rosberg-Audi). Er strandete ebenfalls im Kiesbett, demolierte sein Auto aber nicht. Im anschließenden Schlussspurt wechselte die Führung häufig, ehe sie an Wittmann ging.

Fotoquelle: xpbimages.com

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