DTM

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— 15.01.2003

Rennen auf Zeit?

Die ITR diskutiert ber ein neues Rennformat: kein Quali-Lauf, mehr Renn-Action, zwei Boxenstopps.

Der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) steht eine eingreifende Reform ins Haus. Nach der Bekanntgabe des neuen Qualifyingablaufs (20 Minuten Zeittraining mit maximal neun Runden pro Fahrer und anschlieendem Einzelzeitfahren der schnellsten zehn) steht auch das Rennformat auf dem Prfstand. Der Qualifikationslauf soll wegfallen, dafr ein lngeres Rennen auf Zeit stattfinden. "Die Diskussionsgrundlage sieht 60 oder 65 Minuten und zwei Boxenstopps vor", verrt ITR-Vorsitzender Hans Werner Aufrecht. "Damit wollen wir den Fans mehr Renn-Action bieten." ITR-Vorstand und -Beirat sowie die DTM-Kommission mssen diesen Plan allerdings noch absegnen.

Umdenken bei Opel. Statt wie geplant neben vier neuen Astra V8 Coups zwei Vorjahres-Autos einzusetzen, sollen die "Alt-Wagen" nun auf 2003er Standard aufgerstet werden. Das knnte die noch laufenden Verhandlungen mit Joachim Winkelhock erleichtern, der nicht mit einem 2002-Modell antreten wollte. "Nach zwei harten Jahren bei Opel mchte ich jetzt auch ein bisschen von einem konkurrenzfhigen Auto profitieren", hofft der Waiblinger, der die Chance zu einer Einigung in nchster Zeit "als doch recht gut" bezeichnet.

Bei Abt-Audi wurde mit Karl Wendlinger auch der fnfte Fahrer des Vorjahres besttigt. Wer den sechsten TT-R fhrt, ist zurzeit ebenso offen wie die Verteilung der Fahrer auf die drei Teams. Die bekommen 2003 neue Namen. "Wir beraten uns deswegen zurzeit mit unseren Sponsoren", sagt Teamsprecher Mark Schneider. Anfang Februar soll die Testarbeit mit dem ersten neuen Auto beginnen.

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