DTM: Das sind die neuen Lackierungen

DTM: Das sind die neuen Lackierungen

DTM: Alles anders 2017

— 03.05.2017

Die neuen Regeln im Überblick

Die DTM-Saison 2017 startet am 2017 in Hockenheim. Für die neue Saison wurden viele Änderungen vorgenommen. Die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht.

Die DTM geht am Wochenende auf dem Hockenheimring in ihre 30. Saison. Und die Fahrer haben Bock auf 2017. Denn nach Jahren der Stagnation wurden endlich wichtige Schritte unternommen, um wieder attraktiver zu werden. Cooler. Und schneller.

Mehr als zwei Sekunden flotter waren die Boliden bei den Testfahrten im Vergleich zu 2016. Möglich machen das rund 30 PS mehr und weichere Reifen, die den Fahrer wieder mehr fordern. „Es macht richtig Spaß, diese Autos zu fahren“, sagt Ex-Meister Paul di Resta. Die neuen Renner sind diese Saison wieder schwerer zu beherrschen. Grund: Sie haben weniger Anpressdruck, da die Geometrie von Frontsplitter, Unterboden und Heckdiffusor verändert und die Bodenfreiheit erhöht wurde.

Das DRS darf nur noch in zwölf Runden eingesetzt werden

Auch im sportlichen Bereich gibt die DTM 2017 mehr Gas. Das Samstagsrennen wurde verlängert. Beide Läufe sind mit 55 Minuten plus eine Runde gleich lang. Das Timing des Pflichtboxenstopps kann frei gewählt werden. Ein weiteres neues Spannungselement: Beim Boxenstopp dürfen jetzt nur noch acht Mechaniker am Auto arbeiten und zwei Schlagschrauber eingesetzt werden. Heizdecken  sind ab dieser Saison verboten. Das Aufwärmen der Reifen wird anspruchsvoller.

Außerdem wird das Qualfying aufgewertet und in die Punktewertung einbezogen. Der Polesetter bekommt drei Punkte, der Zweitplatzierte zwei und der Dritte drei. Ab 2017 ist der Teamfunk verboten. Nur bei Gefahrensituationen und in der Box kann der Fahrer mit dem Kommandostand kommunizieren. Auch in Sachen DRS gibt es eine Veränderung. Der aufklappbare Heckflügel darf jetzt nur noch zwölf Runden im Rennen aktiviert werden.

Auch für die Fans gibt es dieses Jahr etwas besonderes. Fahrerlager-Ticketinhaber können den Teams jetzt hautnah bei der Arbeit in der Box zuschauen. Jeder Hersteller hat eine offene Garage, in der die Fans den Mechanikern über die Schultern schauen können.

Mercedes hinterließ bei der Generalprobe in Hockenheim mit drei Bestzeiten und den meisten Kilometern den stärksten Eindruck. Aber: „Wir werden beim Saisonstart sehen, wer den besten Job gemacht hat“, kontert Titelverteidiger Marco Wittmann.
So liefen die Testfahrten in Hockenheim: Hier nachlesen

Auch AUTO BILD MOTORSPORT ist wieder dabei. Unser Auto pilotiert Audi-Neuzugang René Rast. Der GT-Spezialist hat ein großes Ziel. „Ich will der nächste deutsche DTM-Meister werden.“

Im Rahmenprogramm beim Auftakt sorgen Sebastian Vettels Bruder Fabian im Audi Sport TT Cup und die Rallycross-WM für Action. Die Tickets kosten 25 bis 80 Euro.

Autoren: Andreas Reiners, Alexander Warneke

Fotos: Picture-alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung