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DTM: Auer im Mercedes GT3

Auer feiert Sportwagen-Premiere

Der DTM-Spitzenreiter feiert im Juni sein Debüt im GT Masters. In der „Liga der Supersportwagen“ sitzt Auer im „Pink Panther“ des Mücke-Teams.
Seine neue Rolle als Titelfavorit in der laufenden DTM-Saison reicht Lucas Auer ganz offensichtlich nicht, denn der 22-Jährige geht im Juni eine ganz neue Herausforderung an: Der Neffe von DTM-Boss Gerhard Berger tauscht seinen Tourenwagen gegen einen GT3-Sportwagen. Genauer gesagt: Auer wird vom 9. bis 11. Juni sein Debüt beim GT Masters feiern. Schöner Nebeneffekt: Seine Premiere in der „Liga der Supersportwagen“ ist zugleich auch ein Heimspiel, der Österreicher sitzt auf dem Red Bull Ring in Spielberg im Mercedes-AMG GT3.

Mit diesem Flitzer wird Auer beim ADAC GT Masters in Spielberg fahren

Treu bleibt sich Auer bei der Farbwahl: In der DTM sitzt der 22-Jährige im auffälligen „Pink Panther“ von Mercedes-Sponsor BWT, und auch im GT Masters wird er in den Farben des Wassertechnologie-Unternehmens unterwegs sein. Ansonsten muss sich Auer umgewöhnen, der Mercedes GT3 verlangt eine andere Fahrweise als sein Mercedes C63 DTM. Die GT3-Sportwagen haben etwas mehr Leistung (550 zu 500 PS), sind schwerer und haben weniger Abtrieb als die DTM-Boliden.
Immerhin: Einen Testeinsatz in einem GT3-Boliden hat er schon einmal absolviert, Umstellungsprobleme erwartet er keine. "Beide Fahrzeuge haben ihre speziellen Eigenschaften, aber als Rennfahrer muss man in der Lage sein, zwischen verschiedenen Fahrzeugen zu wechseln“, sagte Auer. Ein Wiedersehen gibt mit seinem Ex-Team Mücke, für das er an den Start gehen wird. Auer ersetzt Stefan Mücke und teilt sich das Cockpit mit Sebastian Asch. "Es ist klasse, sie alle wiederzusehen. Hoffentlich können wir im GT Masters weitere gemeinsame Erfolge feiern“, sagte Auer, der mit Mücke 2016 seinen ersten DTM-Sieg einfuhr.
Eine Woche nach dem Abstecher zum GT Masters geht es für ihn in der DTM weiter, vom 16. bis 18. Juni steigt in Budapest das dritte Rennwochenende. Dann kann sich Auer wieder ganz der Rolle des Titelfavoriten widmen: Er führt die Gesamtwertung nach den ersten vier Rennen des Jahres mit 16 Punkten Vorsprung an.

Autor: Andreas Reiners

Fotos: Hersteller

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