DTM: Alt vs. Neu - Der Vergleich

DTM: Ekström gegen Gewichte

„Keine Kartoffelsäcke bitte!"

Mattias Ekström wettert gegen die Performance-Gewichte in der DTM. Für ihn gehört diese Regelung abgeschafft. Das wünscht er sich stattdessen für die DTM.
Hinter den Kulissen wird nach den Taktikspielchen von Budapest immer noch an einer Neuregelung der Performance-Gewichte in der DTM gefeilt. Audi-Star und Tabellenführer Mattias Ekström spricht sich gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT indes komplett gegen die Gewichte aus. "Ich bin schon lange ein Gegner der Gewichte“, so der Schwede. "Im Sport gibt es nur einen Sieger, es können nicht alle gewinnen. Die Intention dahinter kann ich verstehen, aber die Gewichte sind nicht die richtige Lösung.“

Ekström wünscht sich freie Weiterentwicklung in der DTM

Ekström setzt die DTM-Bosse unter Druck: "Wenn ich der DTM-Chef wäre, würde es keine Gewichte geben. Fertig. Stattdessen sollte man es den Herstellern erlauben, die vom Reglement her eigentlich eingefrorenen Autos über den Winter weiterzuentwickeln. Es hätte für die Fans einen deutlich besseren Beigeschmack, wenn man ihnen Hardcore-Motorsport bietet und der Bessere gewinnen darf und man nicht mit Kartoffelsäcken arbeitet.“
Ekström baut darauf, dass trotz aller Reibereien die Strafgewichte bald ganz abgeschafft werden. Nach ABMS-Informationen haben sich dafür auch bereits alle Fahrer ausgesprochen. Ekströms Klartext: "Meine Hoffnung stirbt zuletzt. Es ist zuletzt komplett eskaliert und alle verschwenden viel zu viel Zeit damit. Das steht nicht im Verhältnis zu dem, was wir sonst zu bieten haben.“ In Budapest hatten einige Hersteller ihre Fahrer gezielt auf langsamere Rundenzeiten angesetzt, um keine Strafgewichte zu bekommen

Autoren: Andreas Reiners, Bianca Garloff

Fotos: T. Kempe

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