BMW

DTM: Erneute Vierfach-Pole für BMW

— 12.07.2015

Da Costa macht den letzten Schritt

Nachdem ihm im Samstagslauf nur Nuancen zum Sieg fehlten, machte es Antonio Felix Da Costa im Sonntags-Quali von Zandvoort besser und fuhr zur Pole.

Lange Zeit sah es nach den BMW-Festspielen am Samstag, als die Münchner mit einem eindrucksvollen Siebenfach-Erfolg ihre Wiederauferstehung in der für sie bis zu diesem Zeitpunkt sieglosen DTM-Saison 2015 feierten, auch im Qualifying am Sonntag so aus, als wären Marco Wittmann und Co. erneut unschlagbar. Vier Minuten vor dem Ende der Qualifikation für das zweite Rennen des Wochenendes (14.13 Uhr/ARD), wurde es dann aber doch noch einmal spannend auf dem Dünenkurs von Zandvoort, denn der bis dahin mit der Bestzeit gewertete Vortagessieger Wittmann wurde von den Mercedes von Pascal Wehrlein und Christian Vietoris von der Spitze verdrängt.

Nur ein Audi in den Top-10

Anerkennendes Klopfen auf das Dach seines BMW: Da Costa war mehr als zufrieden mit seiner Leistung

Wer nun aber glaubte, das Kräftegleichgewicht habe sich binnen eines Tages und bei im Vergleich zur Sonne vom Samstag etwas kühleren und bewölkteren Bedingungen derart drastisch verschoben, wurde letzten Endes eines Besseren belehrt. Denn die Freude bei Mercedes währte nicht lange. In den Schlusssekunden des Zeittrainings setzten sich wie schon im Samstags-Qualifying wieder vier BMW an die Spitze. Zusätzlich schob sich zwischen die Münchner und die Verfolger von Mercedes auch noch der Audi von Miguel Molina auf Platz fünf. Im internen BMW-Duell um die Pole hatte schlussendlich Antonio Felix Da Costa die Nase vorne.

Am Samstag hatte sich der Portugiese im Rennen noch mit Platz zwei begnügen müssen. Obwohl er über weite Strecken schneller fahren konnte als der Führende Wittmann, fand Da Costa keinen Weg am Titelverteidiger vorbei und verzichtete letzten Endes zum Wohle seiner Marke, die den bitter nötigen ersten Saisonsieg einfahren wollte, auf ein riskantes Überholmanöver. Anschließend hatte Da Costa festgestellt: „Ich hätte vielleicht gewinnen können, aber am besten schlage ich Marco dafür einfach gleich im Qualifying...“ Am Sonntagvormittag setzte er diesen Plan dann eindrucksvoll in die Tat um.

Green fährt hinterher

Erst Position sieben, dann am Abschlepphaken: Timo Glock erlebte ein Qualifying der Gegensätze

Zwischen Da Costa, der mit einer Zeit von 1:30.483 Minuten die Bestzeit erzielte, und Wittmann auf P4, schoben sich allerdings noch die Markenkollegen Bruno Spengler und Augusto Farfus. Hinter Molina und Wehrlein kam Timo Glock im fünften BMW in den Top-10 auf den siebten Rang. Mit einem technischen Defekt blieb er am Ende des Qualifyings jedoch auf der Strecke stehen und musste abgeschleppt werden. Hinter Glock komplettierten die drei Mercedes von Daniel Juncadella, Gary Paffett und Vietoris die Top-10. Tabellenführer Jamie Green beendete das Qualifying nach seinem Abflug am Vortag nur als 18. – dem in der Meisterschaft in Führung liegenden Briten droht somit ein Wochenende ohne Punkte.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / ARD

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