DTM

DTM fährt in Spielberg

— 20.05.2016

Auer vorm Heimspiel unter Druck

Lucas Auer kämpft mit seinem Pink Panther: Bei den kommenden Rennen muss sich der Österreicher beweisen. Am besten schon beim Heimspiel in Spielberg.

Lucas Auer (21) fährt seine zweite Saison in der DTM. Doch nach dem Auftakt in Hockenheim und vor allem vor seinem Heimspiel in Spielberg (20.–22. Mai) muss die These erlaubt sein: Speed hat der Österreicher ohne Frage, aber halten seine Nerven seinem Tempo stand? In Hockenheim jedenfalls haben sie ihn überholt.

Schon im ersten Training landet Auer mit seinem „Pink Panther“ in der Mauer, anschließend muss er das Qualifying auslassen. Im Samstagsrennen fällt er vorzeitig aus, weil die Motortemperatur wegen eines Trümmerteils zu stark ansteigt. Aber: „Es war definitiv kein Fahrfehler, das sieht man auf den Daten“, schützt Mercedes-DTM-Boss Ulrich Fritz (38) den Neffen von Ex-Formel-1-Star Gerhard Berger (56). „Ich will es nicht einfach auf Lucas abwälzen.“

Mercedes-Pilot Lucas Auer hat in Spielberg Heimspiel

Auch am Sonntag läuft es nicht besser: Erst ein Abflug nach Fahrfehler im Qualifying, deshalb nur Startplatz 16. Dann wieder technische Probleme im Rennen. Dazu kommt: Auer steht schon seit dem Vorjahr auf dem Prüfstand. AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: GT-Weltcupsieger Maro Engel (30) war nach einem starken Test einer der Konkurrenten um sein Cockpit. Auer selbst gibt sich weiter ganz gelassen. „Ehrlich gesagt, war das Wochenende gar nicht so enttäuschend für mich. Der Speed war da“, lautet seine Selbsteinschätzung. „Leider haben ein paar technische Defekte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber am Samstag wären Punkte möglich gewesen.“ Dass der Mercedes-Pilot bereits in sein zweites DTM-Jahr startet, gibt ihm Kraft: „Ich gehe die Saison in diesem Jahr ruhiger an, weil ich weiß, wie die DTM ist.“

Anspannung vor seinem Heimrennen spürt er bislang nicht. „Ich freue mich auf Spielberg. Der Druck ist nicht größer“, sagt er. „Ich gehe das Rennen an wie jedes andere. Aber klar, wenn die Familie und die Freunde auf der Tribüne sitzen, will man denen eine gute Show bieten und natürlich erfolgreich sein.“ Im Vorjahr holte der Berger-Neffe dort mit Rang sechs sein bestes DTM-Ergebnis. Auer: „Mal geht es dir schlecht, mal gut. Deshalb muss man ruhig bleiben und auf den richtigen Moment warten.“

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Picture-Alliance

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