DTM-Finale 2005

DTM-Finale 2005 in Hockenheim DTM-Finale 2005 in Hockenheim

DTM-Finale 2005

— 24.10.2005

Sternfahrer im siebten Himmel

Mehr geht nicht: Alle drei Titel und drei Mann auf dem Podium – Mercedes und Gary Paffett überstrahlten in Hockenheim alles.

Gary Paffett als erster Brite Meister. Dazu die Titel bei den Marken und Teams. Und zum Abschluß ein Dreifachsieg mit Bernd Schneider an der Spitze. Für Mercedes endete die DTM-Saison 2005 mit einem totalen Triumph. "Besser geht es einfach nicht. Wir sind alle happy", sagte Sportchef Norbert Haug nach dem strahlenden Erfolg in der Deutschen Tourenwagen-Masters, der die Stuttgarter auch ein wenig über die verpaßten Titel in der Formel 1 hinwegtröstete.

Paffett genügte beim Saisonfinale in Hockenheim Platz drei hinter Schneider und seinem Landsmann Jamie Green, um mit 13 Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Mattias Ekström (84:71) den größten Erfolg seiner Karriere einzufahren. "Unglaublich. Das war eine perfekte Saison", jubelte der 24jährige, dem zur Belohnung eine Formel-1-Testfahrt winkt. Am 17. Dezember steht zudem als Krönung die Hochzeit mit seiner Verlobten Lisa an.

Audi-Pilot Ekström, nach schwachem Training nur von Rang 15 gestartet, wurde nach kurzzeitigem Ausschluß und einiger Regelkonfusion noch als Siebter gewertet. Der Schwede hätte aber den elften Lauf gewinnen müssen, um bei einer Nullnummer von Paffett seinen Titel zu behalten. Ekström nahm den Verlust der DTM-Krone mit Humor: "Nicht schlecht, für einen Briten", lobte er den neuen Champion.

"Mr. DTM" Bernd Schneider (St. Ingbert) bewahrte in seinem Jubiläumsrennen (200.) die deutschen Fahrer vor einem Negativrekord. Mit seinem 39. Sieg sorgte der 41jährige Altmeister dafür, daß nicht zum ersten Mal in 18 Jahren DTM kein deutscher Pilot ein Saisonrennen gewann. Der viermalige DTM-Champion wird auch kommende Saison in Europas populärster Tourenwagenserie mitmischen. Gleiches gilt für den zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (Gesamt-Fünfter), bei dem nur noch Vertragsdetails zu klären sind.

Sorgen machte sich die DTM-Familie in Hockenheim um Heinz-Harald Frentzen, der nach einem schweren Unfall mit seinem Opel Vectra GTS V8 mit starken Rückenschmerzen per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Ludwigshafen gebracht wurde. Befürchtungen einer Wirbelverletzung bestätigten sich glücklicherweise nicht, die Untersuchung ergab eine Gehirnerschütterung. Mit der Genesung kann er sich Zeit lassen: Opel tritt nächstes Jahr nicht mehr in der DTM an, zumindest nicht als Werksteam.

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