DTM: Frentzen kehrt Audi den Rücken

DTM: Frentzen und Audi gehen getrennte Wege

DTM: Frentzen kehrt Audi den Rücken

— 31.10.2006

Schluss nach zehn Rennen

Der Unfall auf dem Hockenheimring war Heinz-Harald Frentzens letzte Aktion in seinem DTM-Audi. Jetzt wartet angeblich die US-Nascar-Serie.

Heinz-Harald Frentzen hat einen Schlussstrich unter seine Zeit in der deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) gezogen und wird seinen Arbeitgeber Audi nach nur zehn Rennen verlassen. "Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, meinen Ende dieses Jahres auslaufenden Vertrag mit Audi in der DTM nicht mehr zu verlängern. Die Widerstände, die ich im Laufe des Jahres verspürt habe, sind zu groß, als dass ein weiteres Engagement bei Audi noch Sinn machen würde", erklärte der frühere Formel-1-Pilot.

Wenig später bestätigte auch Audi die Trennung, nachdem in einem Gespräch zwischen Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich und Frentzen am 20. Oktober keine Basis für eine Erfolg versprechende weitere Zusammenarbeit gefunden wurde. "Leider ist es Heinz-Harald auch bei Audi nicht gelungen, ein DTM-Rennen zu gewinnen", sagte Ullrich. "Audi Sport und die Einsatz-Mannschaft des Audi Sport Team Abt Sportsline haben sich mit voller Kraft dafür eingesetzt, dass Heinz-Harald gute Leistungen zeigen konnte."

Audi-Sportchef Ullrich übt nach der Trennung heftige Kritik an Frentzen: "Er hat kein Rennen gewonnen".

Frentzen hatte nach dem Saisonfinale der DTM in Hockenheim (29. Oktober) seinem Arbeitgeber in einem ARD-Interview mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Seine Trennung von Audi bedeute aber nicht, "dass ich mich als Rennfahrer aus dem Motorsport zurückziehen werde", teilte der 39-Jährige mit. Angeblich soll er mit einem Wechsel in die Nascar-Serie in den USA liebäugeln, wo er 2007 gegen seinen früheren Formel-1-Kollegen Juan Pablo Montoya (Kolumbien) und möglicherweise auch gegen seinen früheren Williams-Teamkollegen und Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve (Kanada) fahren könnte.

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